In China wurde ein Mann ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er mehr als 20 Stunden vor dem Rechner verbracht hatte. Laut der Seite News Week hat er dabei gezockt, bis seine untere Körperhälfte völlig taub wurde. Dennoch wollt er unbedingt sein Spiel zu Ende bringen.

Wenn Gaming zur Sucht wird.

Dies ist in einem Internet-Café in der chinesischen Provinz Zhejiang passiert. Dort ging ein Mann am Samstag des vergangenen Wochenendes in das Café und spielte für 20 Stunden ohne Unterbrechung. Welches Spiel ihn so vor den Rechner fesselte, ist nicht bekannt. Nach dieser Zeit wollte er auf die Toilette des Cafés gehen, musste aber feststellen, dass er seine Beine nicht mehr bewegen konnte. Die komplette untere Körperhälte war wie gelähmt. Seine Freunde riefen einen Krankenwagen. Noch beim Abtransport soll der Mann darüber geklagt haben, dass er lieber sein Spiel zu Ende spielen würde. Natürlich hat niemand auf sein Flehen gehört.

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Internetsucht in Asien und der Welt

Wie es dem Betroffenen mittlerweile geht, ist unbekannt. In China wurde Internetsucht 2008 als Krankheit anerkannt. Seither gibt es viele Institutionen, die versuchen, darüber aufzuklären und vor den Gefahren zu warnen. 2015 wurde ein Fall in Taiwan bekannt, bei dem ein Mann aufgrund eines Zockmarathons in einem Internet-Café an Herzversagen verstarb.