Manchmal muss man sich bei Spielen, die man so im Netz findet, fragen, was sich die Entwickler dabei wohl gedacht haben. Zeitweise kommt man zu dem Schluss, dass „nichts“ die passende Antwort auf die Frage ist. Und hin und wieder kommt es vor, dass so ein Spiel deutliche Rückschlüsse auf die Persönlichkeit der Macher zulässt. Lesbian Spider-Queens of Mars scheint ein Spiel zu sein, auf den fast alle Schlussfolgerungen zutreffen könnten.

Die Flash-Browsergames, die Adult Swim anbietet sind nicht immer all zu kreativ. Sie sind auch nicht immer sonderlich hochwertig. Aber sie haben einen gewissen Kultstatus erreicht, da sie die Spieler teilweise mit derartig penetranten Grafiken und Sounds überschütten, dass sie sich ihnen kaum entziehen kann. Die Beschreibung „so schlecht, dass es schon wieder gut ist“ trifft es nicht selten. Ein Beispiel wäre das „Robo Unicorn“.

Aber nicht nur die Spielmechanik oder die teilweise abstrusen Grafik- und Soundeffekte sind ein Merkmal, das Adult-Swim-Spiele hervorhebt. Auch die Namen der Spiele sind manchmal sehr ungewöhnlich und damit aufmerksamkeitsanziehend. Auf „Lesbian Spider-Queens of Mars“ trifft das ohne Frage zu.

Kurioses - Lesbian Spider-Queens of Mars

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuKurioses
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 217/2181/218
Mit einer Minoarachnae auf der Jagd nach leicht bekleideten Dienerinnen...
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Das Spiel selbst zeichnet sich eher durch sein Retro-Design aus und erinnert, vom Aufbau her, ein wenig an Pac-Man. Es ist ein Labyrinth-Spiel, in dem pixelige Monster gegeneinander antreten. Nur, dass es sich bei den einen Pixelkreaturen um obenrum unbekleidete Spinnenfrauen handelt, die ein wenig an einen Minotaurus erinnern - nur halt in weiblich und mit Spinnen- statt Stierkörper.

Das Spielprinzip ist recht einfach, das Spiel selbst aber durchaus herausfordern. Die Spinnenkönigin muss ihre (ebenfalls obenrum unbekleideten) Dienerinnen mit dem Netz einfangen, bevor diese sie besiegen können. Da das alles dann doch recht pixelig ist, muss man sich über den Jugendschutz keine all zu großen Gedanken machen.

Mit dem Ausprobieren des Spiels sollte man allerdings nicht unbedingt im Büro anfangen. „Lesbian Spider-Queens of Mars“ in der Verbindungsübersicht eines Büroservers zu haben dürfte einen Chef nicht zwangsläufig erfreuen. Ist also eher NSFW.