Sie heißt Angelina. Und sie ist kein Mensch, sondern ein lernendes Programm; eine künstliche Intelligenz, deren Algorithmus so tiefgreifend ist, dass sie mittlerweile ganze Spiele programmieren kann. Keine poetischen Epen wohlgemerkt, aber Spiele mit Anfang, Ende und äußerst seltsamen geometrischen Figuren. Probiert sie selbst aus, wenn ihr Angelinas Werke bewundern möchtet.

"To That Sect" von Angelina (Quelle: Polygon)

Krabbelt durch ein seltsam-dunkles Labyrinth mit bizarren Skulpturen und geometrischen Figuren, begleitet von einer Musik, die ebenfalls von Angelina ausgewählt wurde und tatsächlich zu der absonderlichen Stimmung passt. Wie die künstliche Intelligenz das macht? Das müsst ihr den Entwickler hinter dem Programm fragen. Angelina wurde vom Software-Designer Michael Cook gebastelt, dessen Forschungsgebiet unter anderem Künstliche Intelligenz umfasst. Er hat sogar einen Beitrag zu Angelina verfasst, den ihr hier lesen könnt (und er ist äußerst interessant).

Ihr könnt die Spiele nicht starten? Um die einzelnen Titel im Browser spielen zu können, müsst ihr entweder den Unity Web Player installieren oder die Erweiterung GameLoad in euren Chromer-Browser integrieren.

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Das Ziel von Angelina ist es, sich in ein derart komplexes Programm zu entwickeln, dass es zu Seiten von menschlichen Entwicklern und Programmieren eingesetzt werden kann. Sicherlich ist die künstliche Intelligenz noch ein paar Schritte von ihrer Bestimmung entfernt, und dennoch: Wahrlich wunderlich, was lernende Programme heutzutage schon erschaffen können.