Manche Erziehungsmaßnahmen, um Kinder von all zu exzessivem Videospielen abzuhalten, sind deutlich übertrieben. Ob und wie viel der 13-jährige Sok Khorn aus Kambodscha gespielt hat, ist nicht bekannt. Um ihn davon abzuhalten, wurde er auf jeden Fall von seinem Vater erst verprügelt und dann einen Strommasten gekettet.

Wie Colonel Cheth Vanny, der örtliche Polizeidienstleiter des Dorfes Batt-ambang, berichtet, wurde der Jugendliche von seinem Vater aus dem Internetcafé mit Gewalt aus dem Internetcafé geholt, in dem er Videospiele spielte.

„Er fing ihn und verprügelte ihn sehr brutal. Nachdem er ihn verprügelt hatte, legte er Ketten um den Hals und den Beinen des Jungen und band ihn damit an einen Strommasten, der neben der Straße des Dorfes stand, um ihn der Öffentlichkeit vorzuführen.“

Wie Vanny berichtet, ist der gewalttätige Vater, nachdem er seinen Sohn an die Masten gekettet hat, unbekümmert wieder zur Arbeit gegangen. Ein anderer Dorfbewohner, der allerdings anonym bleiben wollte, wusste zu berichten, dass Sok Thoeun, der Vater des Jungen, dafür bekannt ist, schnell gewalttätig zu werden.

„Ich denke, die Handlungen waren sehr unmenschlich und brutal gegenüber seinem Sohn.“

In Kamodscha wird jede Form von Gewalt und Qual Kindern gegenüber mit bis zu zwanzig Jahren Gefängnis bestraft. Die örtliche Polizei sucht zur Zeit nach dem Verdächtigen.