Für eine Runde Guitar Hero sollte man immer aufgeladene Batterien in seiner Plastik-Gitarre haben. Doch was ist, wenn die Plastik-Gitarre nicht einsatzbereit ist und man unbedingt in die virtuellen Saiten hauen möchte? Ganz einfach: Man zapft einfach die Signale seiner Muskeln an und spielt eine Runde Luftgitarre, während Lemmy von Motörhead in Guitar Hero im Hintergrund trällert.

Wer braucht da noch Project Natal?

Scott Saponas, ein Student der University of Washington Ph.D. demonstrierte eindrucksvoll, wie man mit Muskelbewegungen und deren Signalen Guitar Hero spielen kann. Das System dahinter erkennt die Muskelsignale aus dem Unterarm, die durch Fingerbewegungen freigesetzt werden. Dabei muss man den jeweiligen Finger mit dem Daumen berühren, damit das Ganze funktioniert.

Man kann wie bei der Plastik-Gitarre die virtuellen Saiten gedrückt halten, kurz antippen oder aber auch mit dem anderen Arm die Saiten anschlagen. Natürlich sollte hier beachtet werden, dass es sich um ein Experiment handelt. Das bedeutet, dass dies (vorerst) keinen Controller ersetzen kann und Activision in der nächsten Woche auch keine Muskelsensoren in den Handel bringen wird.

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