Eigentlich ist der klassische Game Boy ja ein richtiger Ziegel von einem Handheld. Nix mit Handlichkeit und in die (normale) Hosentasche. Nix mit großer Bildschirm und maximale Sichtbarkeit im Freien. Aber das reichte Ilhan Ünal wohl nicht. Er wollte einen Game Boy, den man nicht einmal mehr tragen kann - den Game Boy XXL.

Kurioses - Game Boy XXL: Der Game Boy für Titanen

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Wie pfeffern Rage-Quitter das Teil eigentlich in die Ecke? (Bild von hackaday.io)
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Auf die Idee brachte ihn der Veranstalter der Nintendoom, eine Chiptune- und Retro-Spiele-Veranstaltung in Belgien. Es sei doch eine tolle Sache, einen riesigen Game Boy zu haben. Und so setzte sich Ilhan Ünal vor einem Jahr an die Arbeit, den Game Boy XXL zu kreieren.

Als Hardware verwendete Ünal einen Raspberry Pi. Das Bild selbst wird über einen alten 19-Zoll-TFT ausgegeben. Für den Ton mussten vorerst die eingebauten Quäker des Monitors herhalten, Ünal will sie aber noch mit passender Hardware ersetzen. Das Gehäuse besteht aus mitteldichter Faserplatte, wobei er das Design per Laser schneiden ließ. Nur die Ecken hat er von Hand gefertigt. Über einen Emulator laufen nun alte Game Boy-Spiele wie der Klassiker Tetris oder die allseits beliebten Pokémon-Titel. Und obwohl der Game Boy XXL damit die Handlichkeit vermissen lässt, entpuppte sich das Projekt als Blickfang auf der Nintendoom 4.0.

Eine überaus coole Sache, was meint ihr?

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