Ja, richtig gelesen: Facebook verklagt Mark Zuckerberg. Kein Scherz. Und Zuckerberg erwidert die Klage sogar mit einer Gegenklage wegen Belästigung. Immerhin ist so eine Klage ja auch nicht nett.

Kurioses - Facebook verklagt Mark Zuckerberg

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Likes vermitteln scheint keine gute Geschäftsidee zu sein. Zumindest wittert Facebook einen Verstoß gegen seine Geschäftsbedingungen.
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Bei dem verklagten Mark Zuckerberg handelt es sich, wer hätte das gedacht, natürlich nicht um den Gründer des sozialen Netzwerkes. Vielmehr betreibt er eine Internetseite, die mit dem Like-System von Facebook spielt.

Bei dem Mann handelt es sich um den israelischen Jungunternehmer Rotem Guez, der bis letzten Monat den „Like Store“ betrieb. Dabei handelte es sich um eine nicht werbetreibende Seite, die es den Nutzern erlaubt, ihre Facebook-Like-Punktzahl künstlich zu erhöhen. Einzelpersonen und Geschäftskunden können sich also an die Seite wenden, um eine Anzahl von Like-Klicks zu kaufen. Facebook konnte sich dafür allerdings nur wenig begeistern und ließ die Seite, aufgrund von Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen abschalten. Jetzt hat er eine Gegenklage eingereicht, in der er behauptet, dass das soziale Netzwerk kein Recht drauf gehabt hätte, seine Seite abschalten zu lassen.

Ziemlich sicher ist, dass es nichts neues ist mit sozialen Medien zu spielen. Es gibt ziemlich viele Jobs im Social-Media-Marketing, die genau auf solche Sachen abzielen: Firmen „Freunde“ zu vermitteln, um ein soziales Ansehen vorzugaukeln und damit den sozialen Wert des Unternehmens künstlich zu steigern.

Wir sind gespannt, wie das ganze ausgeht. Der zweite Mark Zuckerberg hat jetzt übrigens Facebook- und Twitter-Accounts unter seinem neuen Namen eröffnet. Sogar mit Fotos, auf dene er mit seinem Ausweis zu sehen ist, um seine Identität zu bestätigen. Es könnte also noch ein lustiges Intermezzo zwischen den Zuckerbergs und ihren sozialen Medien entstehen.