Mal wieder ist das Thema Sicherheit bei der Onlineauktionsplattform eBay in aller Munde. So ist ein rund hundertköpfiges Team unter der Leitung des Experten Oliver Weyergraf permantent damit beschäftigt, den Handel auf Gesetzeskonformität zu überwachen und verbotene Artikel aufzuspüren.

Die Gefahr geht nicht immer von betrügerischen Käufern und Verkäufern in Kombination mit mangelndem Schutz eigener Daten aus, sondern auch der eine oder andere Artikel sollte nicht im Internet angeboten werden. Erfolgreich wurde bereits real angedachter Organhandel via Onlineauktion unterbunden, da ging ein Scherzbold einen Schritt weiter und legte sich selbst ein dickes Ei.

Er ist Weyergraf's Lieblingsbeispiel: Der junge Mann, ein Student, kam auf die gloriose Idee, bei eBay eine Atombombe zu versteigern, als Test wie schnell eBay reagiert. Offensichtlich nahm er an, dass die Konsequenzen nicht weit über das Maß einer Artikellöschung hinausgehen würden, hatte damit aber weit gefehlt. Bei eBay nahm man das Problem sehr ernst, und leitete die relevanten Daten sehr schnell and die Behörden weiter. Das Resultat kommentiert Weyergraf wie folgt:

"Innerhalb von drei Stunden wurde aus dem Spaß bitterer Ernst, da ein Sondereinsatzkommando durch seinen Garten gerobbt kam. Das war unangenehm und empfindlich teuer."

Was lernen wir daraus? Immer auf die eigenen Daten aufpassen, und rechtzeitig erkennen, wo sich der Spaß aufhört, denn so ein Polizeiaufgebot können nur die wenigsten aus der Portokasse bezahlen.