Dass Diebe durch bestimmte Eigenschaften von Konsolen gefasst wurden, ist keine Neuigkeit mehr. Erst berichteten wir über einen Dieb, der durch EyeToy an einer gestohlenen PS3 ausfindig gemacht werden konnte und vor wenigen Wochen berichteten wir über einen Gauner, der Pause vor einem Nintendo DS machte. Was also noch fehlt, sind die Xbox 360 und die Wii-Konsole.

Kurioses - Dieb durch Fehler an Xbox 360 geschnappt

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Microsoft dachte sich also etwas bei dem Red Ring of Death.
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Bereits im November leistete eine Xbox 360 gute Dienste und half dabei, einen Dieb zu fassen. Aber nicht etwa, weil dieser das schwere Netzteil auf den Kopf bekam, sondern weil die Konsole wegen eines Fehlers bereits bei Microsoft eingeschickt werden musste.

Am 17. November 2009 rief jemand bei der Polizei an und meldete seine Xbox 360 als gestohlen. Er konnte auch einen Hauptverdächtigen namens Michael Dunbar nennen, woraufhin die Polizei herausfand, dass dieser die Xbox 360 bei einem Videospielshop für 32 US-Dollar verkaufte. Der Shop hatte auch eine Kopie des Führerscheins des Diebes.

Doch das Problem war, dass der Bestohlene nicht nachweisen konnte, dass ihm die Xbox 360 gehörte, da er die Seriennummer nicht mehr hatte. Nun kommt seine Großmutter ins Spiel. Da sie die Konsole gekauft hat und sie sie auch wegen eines Fehlers bei Microsoft einschicken musste, hatte Microsoft natürlich alle Daten parat. Und dadurch konnte die Großmutter auch die Seriennummer von Microsoft verlangen.

Der Dieb wurde gefasst und vor Gericht wegen Diebstahl und Handel mit gestohlener Ware angeklagt. Wer seine Xbox 360 also wegen eines RRoD und Co. einschicken muss, sollte dies als zusätzlichen Diebstahlschutz ansehen.