Wer wollte nicht schon immer mal den zarten Duft von verrottetem Fleisch und Eiter in der Nase haben, wenn man Spiele wie Left 4 Dead 2, Dead Space oder Red Dead Redemption spielt? Das wird jetzt (wieder) möglich. Denn das olfaktorische Spielen geht in eine neue Runde.

Kurioses - Das Geruchsspielen ist serienreif!

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Sieht nicht nur vergammelt aus, könnte in Zukunft auch so riechen. Für nur etwa 70 Euro kann man nun einen Geruchssimulator für Games und Videos erstehen.
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Die Idee ist bei Weitem nicht neu. Geruchsmodule, die ein paar wenige Gerüche erzeugen konnte, gab es schon vor ein paar Jahren. Jene verstanden sich allerdings tatsächlich lediglich aufs Stinken. Die neueste Erfindung ist da etwas flexibler.

Das SDS (Scent Delivery System) ist in der Lage, über 20 verschiedene, vorher programmierbare Gerüche zu produzieren und miteinander zu kombinieren. Diese kann man dann auch noch mit anderen Leuten teilen. Wenn man sich also eine perfekte Kombination für John Marstons Schweißgeruch zusammengestellt hat, lässt sich das Muster hochladen und andere „Red Dead Redemption“-Spieler können auch in den Genuss des Duftes nach Wildem Westen kommen.

Außerdem ermöglich das Gerät noch zusätzliche „Geruchskassetten“, mit deren Hilfe dann die Düfte des Urlaubs nach Strand, Meeresbrise oder exotischen Blumen simuliert werden können. Durchaus recht interessant für die Präsentation der Urlaubsvideos.

Einen Nachteil hat die olfaktorische Erweiterung des Spielspaßes dann aber doch: Sie macht einen Höllenlärm! Wer sich schon immer über die Geräuschentwicklung von Spielkonsolen geärgert hat, der wünscht sich bei dem Duftgenerator einen Lärmschutzkopfhörer.

Nun, aber wenn der Ork auf dem Monitor laut genug brüllt, dann könnte es sich auch lohnen, ihn stinken zu lassen.

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