Bereits seit 30 Jahren steuert ein Amiga 2000 an insgesamt 19 US-Schulen die Klimaanlage sowie die Heizung von Grand Rapids (Michigan) aus, wie der TV-Sender Wood-TV berichtet.

Kurioses - Amiga 2000 steuert seit 30 Jahren Klimaanlage an 19 US-Schulen

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuKurioses
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 218/2191/219
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Seit dieser Zeit arbeitet das Gerät unermüdlich. Anfang der Achtziger wurde das Gerät angeschafft, um wiederum einen Computer zu ersetzen, der die Größe eines Kühlschranks hatte.

Wie es heißt, könne der Amiga 2000 beispielsweise Kessel starten und stoppen, ebenso wie Lüfter, Pumpen und Co. Auch stellt er Temperaturen und so weiter dar.

Programmiert wurde das System dahinter damals von einem Studenten, zu dem man bei einem Problem nach wie vor gehen könne, da er in der Umgebung wohne.

"Es ist ein sehr einzigartiges Produkt. Es läuft auf einem 1200-bit-Modem. Wie es läuft und die ausgeführte Software machen es für einen Commodore einzigartig", erklärte GRPS Maintenance Supervisor Tim Hopkins.

Laut ihm würde das System eine Funkfrequenz einsetzen, die ein Signal an die jeweiligen Schulen weitergebe und innerhalb weniger Sekunden den Status der Gebäude empfange. Problematisch sei nur, dass der Computer die gleiche Funkfrequenz wie einige Walkie-Talkies der Instandsetzungsabteilung nutze. Und das behindere das Ganze im Grunde ein wenig, was aber mit etwas Aufwand zu beheben ist.

Sollte der Computer eines Tages den Geist aufgeben, so müsste jemand alle Systeme händisch steuern. Ein neues, aktuelleres System wäre ziemlich teuer: zwischen 1,5 bis 2 Millionen US-Dollar würde das kosten.

Möglicherweise könnte das ganze System in nicht allzu ferner Zukunft ersetzt und mit städtischen Geldern finanziert werden – je nachdem, wie die Verwaltung die Prioritäten setzt. Noch läuft das System problemlos.