Im US Bundesstaat Washington musste eine Mutter vor kurzem feststellen, dass die Haustiersimulation, die sie ihrer 9jährigen Tocher geschenkt hatte, in Wirklichkeit eine Dating Simulation ist. Schuld war hieran nicht die Verwirrung der Mutter oder eine Verwechslung des Spieltitels, sondern eher, dass das Spiel schlichtweg falsch etikettiert und verpackt war.

Kurioses - 9jährige kriegt Dating Sim statt Haustier-Spiel

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"Mutti, mein Äffchen sagt so komische Sachen..."
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Das Spiel, dass sich das Mädchen gewünscht hatte, war "Petz Monkey House", eine Simulation, in der man kleine Äffchen aufzieht und sich um sie kümmert. Solche Spiele sind bei Kindern äußerst beliebt und in den USA in aller Regel mit dem Rating "E" für "everyone" versehen, so dass es also jeder spielen darf. Als das Mädchen sich beschwerte, dass das Spiel nicht "richtig funktioniere", musste die Mutter feststellen, dass die Cartridge mit dem "Petz"-Sticker die Dating Sim "Sprung" enthielt.

"Sprung" hat ein "T for Teen" Rating und das aus gutem Grund: Pubertierende Teenager hauen sich in dem Spiel gepflegt Zweideutigkeiten um die Ohren, es wird eine Menge geflucht und bestimmt gibt es auch noch irgendwo eine Haschparty. So oder so ist die Mutter, die mit ihrer Tochter bislang kein Aufklärungsgespräch hatte, verständlicherweise erbost.

Hatten wir eigentlich schon erwähnt, wer der Publisher beider Spielereihen ist? Das wäre Ubisoft. Autsch, das hat wohl gerade noch gefehlt.