Ubisoft-Chef Yves Guillemot ist der Ansicht, dass die aktuelle Konsolengeneration der Branche und der Kreativität der Entwickler schadet. Grund dafür ist der ausgedehnte Lebenszyklus der aktuellen Generation, wodurch es der Branche einfach fehlte, nach 5 Jahren wieder eine neue Generation beliefern zu können.

Konsolen - Ubisoft: Lebenszyklus der aktuellen Generation schadet der Branche und Kreativität

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Der üppige Lebenszyklus der aktuellen Generation sei schuld an der fehlenden Kreativität.
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Natürlich verstehe er auch die Hersteller, da die Entwicklung einer neuen Konsole kostenintensiv sei. Der Branche aber wurde dadurch geschadet und eine neue Generation sei wichtig. Vor allem weil die Kreativität darunter leidet und daher mehr Fortsetzungen statt brandneue Marken entwickelt werden.

Gerade wenn man am Anfang einer neuen Generation stehe, könne man höhere Risiken eingehen und neue Marken erschaffen. Die Spieler seien dann sehr offen für Neues. Zum Ende einer Konsolengeneration hin wollen die Spieler neue Inhalte, aber nicht so viele neue Sachen kaufen.

Sie wissen, dass sich ihre Freunde Spiele wie Call of Duty oder Assassin's Creed holen, und greifen schließlich ebenfalls zu. Das Ende eines Konsolenzyklus sei immer sehr schwierig. Es wird erwartet, dass die nächste Konsolengeneration im kommenden Jahr angekündigt wird.