Nach unzähligen Gerüchten zur nächsten Xbox sind nun wieder einmal mögliche Details zur kommenden PlayStation-Plattform aufgetaucht. Diese hat Kotaku von einer zuverlässigen Quelle erfahren, welche der Webseite schon zuvor korrekte Informationen zugespielt hat.

So könnte die nächste PlayStation „Orbis“ heißen, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass es sich nur um den Codenamen handelt. Im Zusammenhang mit der PlayStation Vita ergibt er allerdings durchaus Sinn, denn Orbis steht im Lateinischen für Kreis, Ring oder Orbit. Vita steht bekanntermaßen für Leben, woraus sich der „Kreis des Lebens“ ergibt. Es wäre denkbar, dass die PS Vita deshalb eine wichtige Rolle in der nächsten Konsolengeneration von Sony einnimmt.

Die Hardware-Spezifikationen stünden noch nicht endgültig fest, derzeit geht man aber von einer AMD x64 CPU und einer AMD GPU der 'Southern Island'-Reihe (also AMDs 7xxx Grafikkarten) aus. Damit sollen Auflösungen von bis zu 4096x2160 möglich werden, ebenso wie stereoskopisches 3-D in 1080p.

Einige ausgewählte Entwickler seien bereits im Besitz von Dev-Kits, welche kürzlich erst überarbeitet und verbessert wurden. Zum Ende des Jahres hin sollen Beta-Versionen verschickt werden, die näher den finalen Spezifikationen entsprechen.

Die Veröffentlichung von Orbis sei für Weihnachten 2013 geplant. Die PlayStation 3 erschien damals in Japan und Nordamerika ebenfalls zum Jahresende im November.

Beim Thema Abwärtskompatibilität sieht es düster aus: Sony soll keine Pläne haben, um das Abspielen von PS3-Games zu ermöglichen. Da die Cell-Architektur nicht mehr verwendet wird, müsste wohl wie bei den ersten PS3-Modellen spezielle Hardware eingebaut werden, was wiederum die Kosten erhöht.

Die Spiele für Orbis werden wie gewohnt auf einer Blu-ray-Disc erhältlich sein, sollen aber auch im PlayStation Network veröffentlicht werden. Ähnlich wie in Gerüchten zur nächsten Xbox zu lesen ist, habe auch Sony einen Plan, um den Gebrauchtspielmarkt etwas einzudämmen.

Retail-Spiele müssen an einen einzigen PSN-Account gebunden und einmalig online aktiviert werden, ähnlich wie man es von vielen PC-Spielen kennt. Erwirbt man dann einen gebrauchten Titel, wäre der Umfang in gewissem Maße eingeschränkt und es ist ein Gebühr nötig, um das gesamte Spiel freizuschalten.

Damit müssten Publisher nicht mehr selbst einen Online-Pass einbauen, der Handel mit gebrauchten Spielen würde aber weiterhin existieren.