Dass Valve von eigener Hardware nicht abgeneigt ist und diese sogar für realistisch hält, wenn der Markt denn danach verlangen würde, darüber berichteten wir bereits in der letzten Woche. Wie diese Hardware aussehen könnte bzw. in welche Richtung diese gehen könnte, das wollte Valve-Boss Gabe Newell nicht verraten..

Und so wie es scheint, könnte sich dahinter sogar Größeres als bisher angenommen verbergen. Zumindest wenn man der Seite theverge.com glauben kann. Die will in Erfahrung gebracht haben, dass Valve an einer eigenen Konsole arbeitet. Die soll als Steam Box betitelt werden und auf PC-Komponenten basieren.

Konsolen - Gerücht: Valve arbeitet an eigener Konsole, Controller patentiert

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Könnte der von Valve patentierte Controller zur Steam Box gehören?
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Da diese Steam Box also wie eine Konsole von der Hardware her immer gleich ist, können die Entwickler so gezielter für ein System entwickeln. Ebenso verspricht man sich mehr Flexibilität als es bei aktuellen Konsolen der Fall sei, gerade im Bezug auf die Aus- und Eingabegeräte (Tastatur, Maus, Controller, etc.). Vom Kostenfaktor her soll sich das ebenfalls positiv auswirken, entfallen doch die Lizenzgebühren und aber auch spezielle Entwicklungskits (da das System im Grunde ein PC ist).

Was dieses Gerücht stützt, ist ein im letzten Jahr patentierter Controller von Valve. Der sieht dem Xbox-Controller ähnlich, ist aber modular aufgebaut. Dadurch kann der Controller mit verschiedenen Aufsätzen bestückt und nach den eigenen Vorlieben angepasst werden. So kann man beispielsweise verschiedene Buttons, ein Mikrofon und sogar ein Touchpad anbringen. Kurz davor reichte Valve ein Patent für einen Biofeedback-Controller ein.

Erwartet wird nun, dass Valve bereits in der nächsten Woche die Steam Box auf der GDC präsentieren wird - spätestens aber im Juni auf der E3.