Wie die South China Morning Post berichtet, will China das Konsolen-Verbot aufheben, so dass Microsoft, Nintendo und Sony ihre Geräte auch dort verkaufen können.

Konsolen - China will Konsolen-Verbot aufheben, stellt aber Bedingungen

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Spieler könnten in China künftig ganz legal Konsolen im Handel erwerben können.
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Das ist aber nicht ganz so einfach, denn die Regierung stellt Bedingungen. So müssen die Konsolen-Hersteller eine Fabrikation in der neuen Freihandelszone in Shanghai aufbauen, wo die Konsolen dann gefertigt werden sollen. Erst dann dürfen sie in China verkauft werden.

Die drei Unternehmen lassen ihre Geräte zum Teil bereits in China bauen, aber eben nicht in der neuen Freihandelszone. Für alle drei dürfte das ein lohnender Schritt sein, ist der Games-Markt in China doch einer der größten der Welt und setzt sogar mehr Geld im Jahr um, als beispielsweise Japan. Gleichzeitig könnte der Markt für die "Grauimporte" zurückgehen, werden darüber doch die Konsolen derzeit in das Land geschafft.

Dass China möglicherweise das Konsolen-Verbot aufheben wird, hatte das chinesische Kultusministerium erst Anfang des Jahres deutlich gemacht: "Wir überdenken unsere Politik, haben einige Untersuchungen durchführen lassen und befinden uns in Diskussionen mit anderen Ministerien über die Möglichkeit einer Öffnung des Marktes."

Das Verbot wurde damals eingeführt, um die Kinder und Jugendliche in ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit zu schützen. Sony meinte erst im Januar, dass China ein vielversprechender Markt sei, weshalb man in Betracht zieht, auch in dieser Richtung alle Möglichkeiten und Optionen auszuschöpfen.

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