China hat das Konsolen-Verbot aufgehoben, so dass dort theoretisch ab sofort Nintendo, Microsoft und Sony ihre Geräte anbieten dürfen. Das aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Konsolen - China hebt Konsolen-Verbot auf

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In China dürfen jetzt Konsolen verkauft werden, wenn auch an bestimmte Bedingungen gebunden.
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Die Ankündigung dazu kam schon im vergangenen Jahr, wurde aber erst am Montag umgesetzt. Das Vermarktungsverbot galt insgesamt 14 Jahre. Den Herstellern wurden einige Vorgaben auferlegt, wonach diese also ein gewisses Engagement mitbringen und beispielsweise in die neue Freihandelszone investieren müssen.

So sollen diese dort etwa eine Fabrikation und Zweigstelle errichten, um hier die jeweiligen Konsolen zu fertigen. Die Unternehmen lassen ihre Konsolen teilweise zwar bereits in China bauen, jedoch nicht in der Freihandelszone.

Hinzu kommt noch, dass Chinas Kulturministerium erst jede Konsole überprüfen und zulassen möchte, bevor diese zum Verkauf angeboten werden darf. Der Aufwand jedenfalls sollte sich lohnen, gilt der chinesische Videospielmarkt als einer der größten der Welt und setzt mehr Geld als jener in Japan um. Zudem dürfte die Aufhebung des Verbots Grauimporte zurückgehen lassen.

Die drei Konsolen-Hersteller sollen generelles Interesse an dem Einstieg in den chinesischen Markt zeigen.