Wie Reuters berichtet, scheint China über die Aufhebung des Konsolen-Verbots nachzudenken, das bereits seit 13 Jahren herrscht.

Konsolen - China denkt über Aufhebung des Konsolen-Verbots nach

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In China sind Konsolen verboten - aber das ist dem Schwarzmarkt natürlich vollkommen egal, schließlich profitiert er davon.
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Dabei beruft sich die Nachrichtenagentur auf die chinesische Tagespresse, die einen Vertreter des chinesischen Kultusministeriums zitiert: "Wir überdenken unsere Politik, haben einige Untersuchungen durchführen lassen und befinden uns in Diskussionen mit anderen Ministerien über die Möglichkeit einer Öffnung des Marktes."

Doch das könnte noch eine ganze Weile dauern, bis sich in dieser Richtung etwas tut. Denn das Verbot wurde von sieben Ministerien erlassen, die jetzt alle erst wieder zusammengetrommelt werden müssen.

Das Verbot wurde damals eingeführt, um die Kinder und Jugendlichen in ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit zu schützen. Kein Wunder also, dass der Schwarzmarkt ordentlich blüht und Konsolen dort enorm gefragt sind. Und Kontrolle hat der Staat darüber keine.

Für Sony ist China nach eigenen Angaben in vielversprechender Markt, weshalb man in Betracht zieht, auch in dieser Richtung alle Möglichkeiten und Optionen auszuschöpfen. Sogleich schnellte die Akie von Sony um mehr als 9 Prozent in die Höhe, während der Nintendo-Kurs um 3,5 Prozent anstieg. Erst im vergangenen Jahr bescheinigte das China Quality Certification Centre der PlayStation 3 eine Betriebssicherheit.

Reuters fragte bei einem Sprecher des Ministeriums nach und erhielt bloß ein Dementi, wonach es nicht geplant sei, das Verbot aufzuheben.