Dass es bei Konami offensichtlich kriselt, ist seit Wochen und Monaten klar. Ein weiterer Schritt scheint das nur zu bestätigen: das Unternehmen hat sich von der New Yorker Börse zurückgezogen.

Konami - Konami stellt Aktienhandel in New York ein

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Dieser Schritt wurde bereits im vergangenen Jahr gegenüber den Investoren bekannt gegeben, so dass dieser nicht plötzlich kommt. Damit will Konami die jährlichen Ausgaben senken, denn laut Analyst Michael Pachter müssen Firmen jährlich mindestens 5 Millionen US-Dollar an Kosten einplanen.

Zudem dürfte die New Yorker Börse für Konami ohnehin weniger interessant sein, da 99,71 Prozent des Aktienhandels des Konzerns im vergangenen Jahr in Japan und London stattgefunden hat. Somit bleibt Konami also weiterhin in Tokio und London gelistet, während Aktien in den USA nach wie vor über den Freiverkehrsmarkt gehandelt werden können.

Welche Auswirkungen das für die künftigen Pläne von Konami haben wird, bleibt abzuwarten. Zum Unternehmen gab es in den vergangenen Monaten nicht gerade positive Schlagzeilen. Denn einerseits schweigt man noch immer bei der Sache rund um Hideo Kojima, der offenbar gefeuert wurde und Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain noch fertigstellt. Und andererseits wurde erst gestern bestätigt, dass Silent Hills eingestellt wurde. Gründe nannte man nicht.