Nach Das gibt Ärger könnten Tom Hardy und Chris Pine erneut gemeinsam vor der Kamera stehen. Denn die beiden Darsteller sind die erste Wahl für Stefano Sollima, der für die Verfilmung von Call of Duty im Gespräch ist.

Tom Hardy und Chris Pine in Das gibt Ärger

Mit Sicario 2: Soldado hat Regisseur Stefano Sollima ein heißes Eisen im Feuer. Die Fortsetzung zum 2015er-Thrillerhit von Denis Villeneuve wird sich noch tiefer in das Reich der Drogenkartelle hineinwagen und die direkte Konfrontation der unterschiedlichen Fronten rund um Benicio Del Toro, Josh Brolin und Jeffrey Donovan zeigen. Und mit Call of Duty hat Sollima auch bereits das nächste Projekt auf der To-do-Liste.

"Mit dem Start der Activision Blizzard Studios erhalten unsere leidenschaftlichen Fans die Möglichkeit, zu sehen, wie die Spiele, die sie so lieben, im Kino oder im Fernsehen Wirklichkeit werden", sagte Activision Blizzards CEO Bobby Kotick noch Ende 2015 zum Start der Activision Blizzard Studios. "Die Activision Blizzard Studios sind eine weitere Art, unsere Spieler und Fans zu feiern und wir erwarten, dass unsere Film- und TV-Produktionen auch ein neues Publikum begeistern und unterhalten werden."

Wie weit die Vorbereitungen für die Produktion mittlerweile sind, ist nicht bekannt. Dafür hat Sollima bereits zwei Schauspieler als seine persönlichen Favoriten für die Videospieleverfilmung auserkoren: Tom Hardy und Chris Pine.

"Ich meine, ich mag so gut wie alles, in dem er zu sehen ist", so Sollima über Tom Hardy. "Ich warte ungeduldig auf Venom. Sogar in Mad Max war er brilliant." Und Chris Pine? "Er ist taff, aber er ist auch smart und er hat einen gewissen Sinn für Humor und er kann auch dramatische Rollen spielen", lautet das Urteil des Filmemachers zum Star-Trek-Darsteller. "Ich mag es, wenn man das Gefühl hat, dass ein Schauspieler mit unterschiedlichen Nuancen und Stimmungen spielen kann. Denn das bedeutet in der Regel, dass man ein guter Schauspieler ist."

Hardy und Pine haben sogar schon mal gemeinsam vor der Kamera gestanden. Das Ergebnis war allerdings nicht unbedingt das, was man als Glanzlicht ihrer jeweiligen Karriere bezeichnen könnte: Das bedeutet Ärger von McG war eine doch recht seichte Actionkomödie, in der sie sich um Reese Witherspoon stritten und Til Schweiger umnieten durften. Ob die beiden auch in Call of Duty gemeinsame Sache machen, ist aber nicht sicher, denn bislang ist es nur der Wunsch von Sollima. Und der Regisseur von Werken wie Gomorrah und Suburra steht auch noch nicht zu 100 Prozent als Regisseur für Call of Duty fest. Bislang hieß es nur, dass er sich in Gesprächen befinden soll. Hardy wird aber demnächst auf jeden Fall in einer Videospieleverfilmung zu sehen sein: in Ubisoft Motion Pictures' Splinter Cell.