Nach Independence Day widmet sich Regisseur Roland Emmerich dem nächsten Projekt, das er bereits vor zwei Dekaden inszeniert hat - Stargate.

Kurt Russell in Roland Emmerichs Stargate von 1994

Am 14. Juli 2016 startet nach rund 20 Jahren endlich das Sequel zu Independence Day. Roland Emmerich hat sich ziemlich lange Zeit gelassen, das muss man schon sagen. Doch sein nächstes Projekt könnte das Sequel eines Films werden, das noch wesentlich länger zurückliegt: Stargate.

Das Reboot wird die Geschichte zu Ende bringen

Emmerichs langjähriger Partner Dean Devlin sprach in einem Interview über das geplante Reboot. Im Gegensatz zu Independence Day 2: Die Wiederkehr, könne man bei Stargate nicht einfach ein Sequel produzieren, das zwei Dekaden später spielt. "Der einzige Weg ist es, zurück zum Anfang zu gehen und die Geschichte von vorn zu erzählen, um die Trilogie zum Ende zu bringen", so Devlin. Im Grunde hatten Emmerich und Devlin bereits damals Ideen für Sequels gehabt, allerdings wurde ihnen das Projekt geradezu entrissen.

"Man hat es uns weggenommen, und es ist schwer, zuzusehen, wie das eigene Kind von Zieheltern aufgezogen wird, selbst wenn sie eine gute Arbeit leisten."

Bei Independence Day sollten es zwei Sequels werden, am Ende blieb es bei Die Wiederkehr. Bei Stargate soll nun eine komplett neue Trilogie entstehen. Man darf also gespannt bleiben, ob die Pläne so bleiben.

Was meint ihr? Würde sich ein Reboot von Stargate lohnen?

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