Warner Bros. und die Wachowski-Geschwister konnten einen Rechtsstreit rund um die Matrix-Trilogie gewinnen. Geklagt hatte Thomas Althouse im vergangenen Jahr, was doch recht spät kommt, nachdem der letzte Streifen 2003 in den Kinos zu sehen war.

Kino News - Matrix-Trilogie nicht gestohlen: Warner und Wachowskis gewinnen Rechtsstreit

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Zuletzt kamen Gerüchte auf, wonach eine neue Matrix-Trilogie geplant ist.
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Der Grund: er habe die Filme nicht vor 2010 gesehen, so dass ihm da erst die angeblichen Gemeinsamkeiten zu seinem 1993 an Warner Bros. eingereichten Skript "The Immortals" auffielen.

In dessen Skript geht es um einen CIA-Agenten, der Unsterblichkeit durch eine Droge erhält und sich im Jahr 2235 befindet, wo Adolf Hitler und einige Nazis aus einer Kältekonservierung wiederbelebt werden. Schließlich kämpft der Agent gegen die Nazis, die die "kurzlebigen" Leute unterdrücken und vernichten wollen.

Was das mit Matrix zu tun hat? Nicht viel, findet auch der Richter R. Gary Klausner. Bereits die Grundprämissen von Matrix und The Immortals würden sich laut seinem Urteil zu sehr voneinander unterscheiden.

Der Kläger behauptet außerdem, dass beide Handlungen Anspielungen auf Jesus Christus besitzen. Dem Richter zufolge aber könne man Anspielungen zum Christentum nicht direkt schützen lassen, zumal diese hunderte Jahre zurückgehen. Außerdem seien die Anspielungen in beiden Skripten ohnehin sehr unterschiedlich.