Filme über verschiedene Portale legal aus dem Internet zu laden und diese für eine begrenzte Zeit anzuschauen, ist unglaublich bequemer – vor allem wenn die Videothek mehrere Kilometer von einem entfernt ist.

Allerdings könnte es einen potentiellen Grund für Qualitätsfetischisten geben, zukünftig einen großen Bogen um die Angebote von Xbox Live oder Apple’s iTunes zu machen. Laut George Ou, Tech-Blogger bei ZDNet, verdienen die angebotenen HD-Videos diesen Qualitätstitel überhaupt nicht. Um dies zu beweisen, stellt George Ou einen einfachen Vergleich auf: Die Datenübertragungsrate von Blu-ray Discs beträgt 40 Mbps und die von HD-DVD ungefähr 28 Mbps. Das derzeit noch meist verbreitete Format, die DVD, kommt auf ihre üblichen fünf bis acht Mbps. Apples Dienst hingegen bietet seine Filme lediglich mit vier Mbps an, wobei die Datenübertragungsrate der Xbox immerhin mit knapp sieben Mbps „glänzen“ kann.

Die Videos verfügen zwar über eine höhere Auflösung, allerdings führt die geringe Datenübertragungsrate zu einer starken Komprimierung der Qualität, sodass besonders in dunklen Stellen häufig Artefakte auftauchen. Zudem leidet auch die Farbsättigung unter den Einbußungen. Aus diesem Grund fordert Ou, dass die Anbieter solcher Inhalte die Bezeichnung HD zukünftig aus ihren Bezeichnungen herausnehmen.