9. Es geht steil bergab!

Mortal Kombat: Annihilation (1997)

Nur zwei Jahre nach dem ersten Film hat man mit „Mortal Kombat: Annihilation“ das Sequel nachgeschoben. Man sollte meinen, dass die Macher in der Lage wären, zu wiederholen, was beim ersten Mal so gut funktioniert hat. Mitnichten. Stattdessen wird eine komplizierte, vollkommen an den Haaren herbeigezogene Geschichte geboten, die von dem ablenkt, was man hier eigentlich sehen will: den Mortal Kombat.

Schlimm ist auch, dass die meisten Figuren neu besetzt wurden. Damit wollte man Kohle sparen, aber das kommt dem Streifen nicht gerade zugute. Im Vergleich zum Vorgänger war das Ergebnis – auch finanziell gesehen – so mies, dass es kein Sequel mehr gab. Dafür musste man wenig später eine grauenhafte Fernsehserie über sich ergehen lassen (mit Kristanna Loken, die später als „BloodRayne“ noch weitere Game-Film-Erfahrung sammelte).

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