Schleifen, Überreden, Mischen, Abrollen, Schleichen, Meucheln, Zielen, Schießen, Schlagen, Zusammensetzen, Blocken, Reparieren, Nachfragen, Auseinandernehmen, Einfassen, Bannen, Aufbrechen, Vergiften, Handeln...
Actionreiches Abenteuer mit spaßigen Kämpfen, aber wenig Tiefgang.FazitIch kann mich in letzter Zeit an kein Rollenspiel mit dermaßen weit abgestecktem Horizont erinnern. Keines war so sehr darum bemüht, alles, was grob in den Bereich der RPGs fällt, unter einen Hut zu bringen. Keines hat so unverhohlen bei seinen Sitznachbarn abgeschrieben und keines bleibt beim Erwischtwerden so bemerkenswert ruhig, ohne rot zu werden.
Von der ersten Minute an hat man das Gefühl, hier musste alles irgendwie rein, egal ob es am Ende zwickt oder der Programmcode unter der Last ächzt. Das Abenteuer ist überfrachtet mit Möglichkeiten, keine davon erzählerisch oder spielerisch großartig von Belang, aber es geht halt. Wer mag, der kann, wenn nicht, dann auch wurscht.
„Kingdoms of Amalur“ ist ein Schönwetter-Rollenspiel, so etwas wie der Fantasy-Trampel, der es jedem recht machen und beweisen will, was in ihm steckt, aber dabei viel zu grob ist und gnadenlos auf Füßen herumtrampelt – ohne es zu merken.
Es ist nicht die von Robert Anthony Salvatore geschriebene Geschichte. Die ist mit ihren aufeinanderprallenden Armeen und der bösen Sekte vor dem Hintergrund eines von Amnesie befallenen Helden sogar ganz brauchbar. Weder neu noch einfallsreich oder in irgendeiner Form so erzählt, dass sie im Gedächtnis tiefe Spuren hinterlässt, zumal in den großen Szenen nur die üblichen Vorbilder von Helms Klamm bis Ostagar zitiert werden.
Amalur ist farbenfroh, ansehnlich, plüschig, unschuldig - aber ihm fehlt die markante Note.Man sollte den Plot nicht überbewerten. Schon viele Helden hatten Gedächtnisverlust, und ihre Geschichten sind deutlich packender, auch weil sie auf einer persönlicheren Ebene weitergeführt werden, die Amalur nicht erreicht. Aber Salvatore gibt seiner Welt zumindest halbwegs Rückhalt mit zahlreichen kleinen Geschichten innerhalb der Feienlande. Eine erdrückende, tief in der Geschichte des Spieluniversums verwurzelte Fülle an Literatur à la „Elder Scrolls“ sucht man vergeblich, doch es gibt einiges an alten Wälzern, Abhandlungen, Notizen und Tagebüchern - einige davon sogar angenehm lang.
Amalur erzählt von seiner Welt mithilfe von Siegelsteinen am Wegesrand, die mich mit einer kleinen Anekdoten aus einer früheren Zeit versorgen, als die Feienlande noch nicht das waren, was sie jetzt sind. Ein Hauch Märchenbuchflair mit Erzählerstimme, das wunderbar zur kunterbunten Weltgestaltung passt.
In den Dialogen mag ich die freie Wahl der Stichworte, wie es Lead-Designer und Ex-Bethesda-Haudegen Ken Rolston aus „Morrowind“ und „Oblivion“ gempost hat. Ich selbst entscheide, über welche Themen ich mehr erfahren möchte, und bekomme wenigstens ein wackeliges Bild von der Kultur des Landes, seinen alten Tagen und der Bedrohung, die an seinen Grundfesten nagt.
Die Stichwortauswahl in den Dialogen ist gut, viel Einfluss hat man aber nicht.Da steckt schon eine ganze Menge Text drin, doch im Endeffekt muss man den Kram fressen oder sterben. Mal eben in einer Bücherei stöbern, wo man diese und jene Ruinen findet, welche Geschichte sie haben und welche Besonderheiten? Geht nicht. So alte Geschichten erzählt die Spielwelt nicht. Big Huge Games und R.A. Salvatore haben genug Stoff ausgearbeitet, um sie pro Quadratkilometer ordentlich zu füllen, aber einem Blick hinter den Vorhang hält sie nicht immer stand.
Zieht man den beiseite, erkennt man oft Statik in den Städten und dazwischen, obwohl die Ansätze lobenswert sind, wenn man beim Diebstahl erwischt oder wegen Mordes rüde ins Gefängnis geworfen wird. Auch Arbeiter, die ihr Feld beackern, und Sit-ups machende Banditen innerhalb ihrer Zeltlager sind zu beobachten. Nette Kleinigkeiten. Das kriegen andere Entwickler seit Jahren nicht auf die Reihe. Prima. In den Städten kann man bummeln und sich verlieren, aber nach einer Runde hat man meist alles gesehen, alles erlebt.
von Electronic Arts, 38 StudiosGenre: RollenspielPC, PS3, XBox 360: 10.2.2012Offizielle WebseiteUSK: Noch nicht geprüft
Max Payne 3PS3, XBox 360: 18.5.2012
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Ah danke, dann kann ich ja auf einen baldigen Patch hoffen.
Wie gesagt, es verhindert das Spielen nicht, ich weiss nur teilweise gar nicht, was ich da eigentlich mache.
Bis auf die genannten Punkte funktioniert eigentlich alles, muss ich sagen. Kein Vergleich zur Demo.
Spielebesprechungen sind nur wertneutral wirklich objektiv, und das hat so ungefähr das Unterhaltungs- und Diskussionspotential eines Telefonbuchs.
Das mit den Questtexten steht wohl schon auf der Agenda von Tiberius (Lead Designer). Wie man liest, liegt es wohl an der Auflösung. Bei den meisten war das Problem gefixt, wenn sie die Auflösung geändert haben.
Kann natürlich nicht die Lösung sein, keine Frage, und ich denke, dass es mit dem ersten Patch gefixt wird. Solche Bugs kommen leider vor, aber man muss sagen, dass es im Vergleich zu so manch anderem Spiel extrem bugfrei ist, was man durchaus mal hervor heben darf.
Ich spiele nun seit ca. 12h oder so (da Steam down ist, kann ichs nicht genauer sagen) und es macht mir richtig Spass.
Bugmässig siehts bei mir aber weniger gut aus: Das Questlog ist komplett kaputt (ich seh nur die Questtitel und kann durch sie durchschalten - keine Texte, kein gar nix), ebenso das Manual und heute hatte mein Charakter plötzlich ein anderes Gesicht.
Alles nichts, was das Spielen verhindern würde, aber es ärgert schon. Wenn ich irgendwas nachschlagen will, muss ich bei Google suchen und was genau sich hinter einer Quest verbirgt, kann ich nur noch erahnen - wer merkt sich schon die Questnamen.
Mal sehen, wann das Teil um nen 10er in der Pyramide liegt oder Steam wieder ein unmoralisches Angebot macht. Als Vollpreistitel versagt das Teil praktisch auf der ganzen Linie.
Was ist an 73 % so schlecht? Meiner Meinung sollte man wegkommen von dem Denken "Alles unter 80 ist/klingt abwertend"... Ein Spiel mit 50 % ist immernoch gut, aber eben Sache und Geschmack des Käufers.. Von daher hat Sebastian das Spiel ja nie als unterirdisch eingestuft, so wie es hier einige anhand seiner Wertung zu interpretieren versuchen.. :)
Aber nicht meilenweit.
Es sind eher die kleinen feinen Verbesserungen, die Skyrim zu einem besseren Gesamtbild verhelfen.
Amalur ist ein grundsolides RPG, das es durchaus versteht, einen in seine Welt zu ziehen.
Es ist nett mehr nicht. Allein schon das man nicht springen kann und nicht überall hin, das drückt schon auf den Abenteuerdrang. Auch die Innen Einrichtung von Häusern ist viel einfacher, die Dngeons sehen immer gleich aus. Trotzdem ganz nett und für zwischendurch absolut geeignet.
Zelda immer wieder derselbe Quark und bei den Skyrim Kämpfen schläft man ja ein (Schwert von links nach rechts,wie aufregend).
Das Gemecker über Quests kann ich auch nicht nachvollziehen,wo ist es bei Skyrim anders, hole mir das Horn ,manipuliere das Geschäftsbuch ,stehle mir das,wieviel Abwechslung.
Reckoning macht Fun und hat ebenso den Titel Rollenspiel verdient,aber man kann ja Neulingen keine gute Wertung geben wie Etablierten.
Da freue ich mich schon auf die 95% für Diablo 3 und MoP auf dieser Seite.
Ganz deiner Meinung, da gefällt mir der Test von Gamestar wesentlich besser, die haben eine 80er Wertung gegeben und das kommt nach meiner Einschätzung schon eher hin. Da wird auch alles genau erklärt und nicht nur rumgemotzt was fehlt. Nach 20 Stunden muss ich sagen das Spiel macht schon Laune auch wenn es nicht perfeckt ist.
Ich hoffe dein "hat schon recht" bezieht sich nicht auf die Wertung bei Onlinewelten. Gamona trifft ins Schwarze, nur weil dort eine ähnliche Zahl unterm Testbericht steht? Welch - sorry - dämliche Logik. Falls hier das Wort Logik überhaupt noch angebracht ist.
Darüber hinaus sei angemerkt, dass jeder Test am Ende dennoch subjektiv bleibt. Unglaublich aber wahr: Tester sind ebenfalls nur Menschen, mit einem jeweils eigenen Geschmack. Da kann man noch so objektiv werten wollen wie man möchte, es wird nie ganz gelingen. Verstehe die Aufregung einiger hier also nicht im Geringsten. Man sollte sich auch Mal vor Augen halten, dass ein Test nicht mehr ist als die zum Beispiel niedergeschriebene Wertung einer Person.
Zum Test selbst kann ich überhaupt nichts sagen, da ich den Titel nicht gespielt habe, weshalb mir ein Urteil auch nicht möglich ist. Ok, eingie meinen, es reicht aus, ´nen Artikel gelesen zu haben oder ein bisschen in die Demo geschaut zu haben. Diese Ansicht teile ich allerdings nicht.
Das lässt vielleicht auf ein bugfreies MMO hoffen.^^
- während ich bisher 30 Stunden Spielzeit hinter mir habe, ist mir noch kein Bug, kein
- während ich bisher 30 Stunden Spielzeit hinter mir habe, ist mir noch kein Bug, kein fehlerhaftes Script und auch keine kaputte Quest aufgefallen
lol na ja bei Quests der Marke "geh dorthin und töte den, dann bringst du seinen Dolch mit" oder "geh in die wildnis und suche vier überfallene Karawanen" kann man auch nicht soooo viel falsch machen :D
Ich finds halt schade, daß es im Vorfeld von der PR mit Skyrim verglichen wurde und mit einer
Ich finds halt schade, daß es im Vorfeld von der PR mit Skyrim verglichen wurde und mit einer offenen Spielwelt betitelt bzw verglichenn wurde. Damit enttäuscht man dann viele Käufer, weils einfach nicht stimmt. Hätte man sich auf andere Stärken konzentiert in der PR wäre das besser gewesen.
Das habe ich so nie gehört ... ich habe keine Ahnung ob tatsächlich in irgendwelchen Interviews Vergleiche mit Skyrim getätigt wurden die ich nicht kenne aber Entwickler und Vertrieb haben sich nie hingestellt und irgendwie gesagt dass ihr Spiel in irgendeiner Form besser als Skyrim oder große Ähnlichkeit habe.
Was richtig ist war, dass die offene Welt nicht so offen ist wie die von Skyrim - also "architektonisch" gesehen. Aber sie ist insofern offen, als das es dem Spieler jederzeit frei steht zu machen und zu tun und hinzugehen wo er will. Das einzige Hindernis können hier Levelunterschiede zwischen Spieler und Umwelt sein.
Und wenn man mit "Lead Designer von Morrowind/Oblivion" wirbt - was seit der ursprünglichen Ankündigung auf der EA Konferenz eigentlich auch nicht mehr geschehen ist, dann ist es allein die Erwartungshaltung der Menschen, dass das Spiel so wie diese Spiele werden wird.
Das, was in Interviews statt dessen immer hervorgehoben wurde, war aber die zugängliche Charakterentwicklung und das geniale Kampfsystem, vor allem das Kampfsystem. Und in dieser Hinsicht haben sie auch absolut nicht übertrieben.
Übrigens gibt es noch einige Dinge, die mir positiv aufgefallen sind:
- das Crafting macht unglaublich viel Spaß und auch die Häuser haben einen sinnvollen Zweck
- deutsche Dialoge sind sehr geschlechtsspezifisch, ich glaube ich habe in keinem Spiel zuvor so viele Wendungen und Anspielungen im Bezug auf das Geschlecht des Charakters gehört - zumal die originale Sprache des Spiels ja gänzlich ohne diese auskommt
- während ich bisher 30 Stunden Spielzeit hinter mir habe, ist mir noch kein Bug, kein fehlerhaftes Script und auch keine kaputte Quest aufgefallen
Und von wegen RA Salvatore schlechter Autor - Auch dem mag ich nicht entsprechen. gerade Bücher, bzw. Reihen wie Icewind Dale, oder Neverwinter, beides Vorlagen für nicht mal schlechte Spiele. Auch die Dark Elf Trilogy war gewiss nicht schlecht, und hat ihm viel Anerkennung eingebracht, nicht zuletzt so viel, als dass dem bald 6 weitere Bücher folgen sollen. Aber nun gut, Geschmäcker sind wohl auch hierbei verschieden. Es gibt gewiss schlechtere Fantasy-Autoren, spontan würde mir da mal wieder Hohlbein einfallen, der olle Fliessband-Autor.
Je lebensechter, je komplexer und je mehr ich mich in die Rolle reindenken kann und je mehr Möglichkeiten ich habe, desdo besser ist es für mich ( persönlich ).
Ich renn in Skyrim auch mal ohne Ziel rum und kuck mir einfach die Landschaft an. Sammle Kräuter. Wie hier schon beschrieben auf irgendein Abenteuer stösst man zwangsläufig. Das gefällt mir daran.
Ich finds halt schade, daß es im Vorfeld von der PR mit Skyrim verglichen wurde und mit einer offenen Spielwelt betitelt bzw verglichenn wurde. Damit enttäuscht man dann viele Käufer, weils einfach nicht stimmt. Hätte man sich auf andere Stärken konzentiert in der PR wäre das besser gewesen.
Ich mag Hersteller/Publisher nicht die lügen müssen um ihr Produkt anzupreisen. Das alleine reicht mir schon um es irgendwann nur für 10 Euro zu kaufen aber nicht mehr.
Das Spiel ist kein 08/15 offline MMO einheits gemetzel. Ich denke das es als einstig zur nem neuen Franchise eine sehr gute leistung hat und hoffe für die nachfolger mehr Action und weitere Areale.
P.S. Immer dran denken, Demo zocken macht noch keine endbewertung ^^
Es erinnert mich stark an Fable, und die Kämpfe sind schön lebendig. Mir gefällt persönlich das Effekt geschlachte und auf dem PC mit dem 360 Controller rockt es sogar herrlich.
Mein Empfinden ist aber etwas ähnlich wie die von Gamona, nicht desto trotz sehe ich das Spiel als fast sehr gut, was für mich eine Wertung von 87% sein würde^^
Offensichtlich hat es dem Tester hier weniger gefallen. Sein gutes Recht.
....
Insofern hoffe ich auch, dass das Spiel erfolgreich genug ist, um den zweiten Teil zu ermöglichen!
Ich hab das Zitat mal gekürzt weil's sonst viel zu lang geworden wäre ;)
Sehr schön geschrieben und ich stimme dir in allem zu.73% für das Spiel sind argh wenig.Eine 80er-84er Wertung wäre durchaus gerechtfertigt gewesen.Denn,wenn über KoA so schlecht geurteilt wird,sorry Leute dann bitte realistich,hat D3 wenn's kommt auch keine Wertung jenseits der 80 verdient.Die wirds aber locker bekommen.Da bin ich mir sicher.SC2 wie hoch war die Wertung hier dafür?Nur aufgewärmtes aus den Hauseigenen Spielen (archivements),es gibt deutlich bessere Strategie vor allem RTS.
Vor allem,wenn man schon ganz fair sein möchte-SWTOR,tolle Atmosphäre/Story,meiner Meinung nach besser,um klassen besser als WoW,wieso nur 88%? Anderseits,Bugverseucht,keine GM's,kein Support,Patchchaos,ultra miese Performance usw usw wieso gerade soviel,nämlich 88%?
Ihr merkt's sicher,alles subjektiv.
Ich liebe Games von BW,Baldurs Gate, SWKOTOR,DSA Spiele,die alten Neverwinter Nights,Pool of Radiance (AD&D) und ich mag KoA dennoch.Das Kampfsystem ist mal was anderes.Mir gefällt die Grafik weil diesmal nicht so düster,sondern eben weil sie farbenfroh ist....
Wie gesagt,alles subjektiv.
Offensichtlich hat es dem Tester hier weniger gefallen. Sein gutes Recht.
Was ich aber nicht so ganz angenehm finde ist, dass offensichtlich jeder der sich das hier durchliest sofort meint das Spiel zu kennen als hätte er es selbst gespielt.
Zum Beispiel bewegen sie die NPCs durchaus ... setzen sich hin, wärmen sich am Feuer, machen Liegestütze und Situps, benutzen Schmiede und Gemmenschleifer und diverse andere Dinge. Sie haben im Prinzip "rudimentäre" Tagesabläufe.
Die "0815-Quests" sind nicht anders, als beispielsweise in so ziemlich jedem anderen Spiel auch. Keine Ahnung welche Erwartungshaltung man hier einnimmt.
Was wohl war ist, das man dazu neigt, das Ganze routiniert anzugehen, wenn man sich von dem schnellen, actionorientierten Gameplay mitziehen lässt. Das ist aber auch teilweise von der Neigung des Spielers abhängig.
Auf jeden Fall sind die Quests, vor allem die Haupt- und Fraktionsquestreihen bei weitem nicht so uninteressant wie man womöglich glauben möchte.
Ja, eine Ecke weiter hätte man hier und da ruhig nochmal gehen können, aber im großen und ganzen bewegt man sich vielleicht in etwa auf dem Niveau von Skyrims (im Vergleich zu Oblivion) schwachen Hauptquestreihen. Es gibt durchaus viele kleine Wendungen und verschiedene Möglichkeiten den Questverlauf leicht zu beeinflussen, diese sind aber eher tatsächlich eher einfach gehalten.
Ja dieses Spiel hat einen gehörigen Anteil Hack'n'Slay ... lässt aber den geneigten Spieler dennoch in die Welt eintauchen. Und hier liegt vielleicht auch der Kern, man muss einen Zugang zu diesem Spiel finden ... wenn man die ganze Zeit durch die Gegend läuft und rumzetert "Skyrim hat aber dies ...", "The Witcher 2 war aber so ...", "In Dragon Age: Origins war jenes ..." dann kann das doch nichts werden.
Das Problem ist vielleicht, dass bei den "cineastischen" oder "stark handlungsorientierten" BioWare-Spielen die Welt eher in den Hintergrund rückt, (DAS sind sterile Welten :P ) und bei den offenen, dynamischen Welten der Bethesda-Spiele die Handlung etwas unwichtiger wird. Reckoning hat sich hier wohl an einem Spagat zwischen Beidem versucht, bekommt aber die Beine nicht vollständig auseinander.
So, ich wollte eigentlich nur mal meine Sicht zu dem Spiel bzw. einige Kritikpunkte die hier laut wurden schildern und versuchen zu verdeutlichen, dass das Spiel so schlecht nicht ist.
Die Wertung bzw. Beurteilung finde ich im großen und ganzen okay, wobei ich - persönlich - diesmal überraschenderweise mit dem Metascore übereinstimme un das Spiel im doch 80er-Bereich ansiedeln würde - vor allem in Anbetracht, dass ein Entwickler mit seinem ersten RPG einen relativ neuen Weg in einer neuen Reihe/Marke/IP geht.
Insofern hoffe ich auch, dass das Spiel erfolgreich genug ist, um den zweiten Teil zu ermöglichen!
Das Spiel hat seine Macken, zieht einen aber auf jeden Fall in seine Welt.
Hast du es denn gespielt, dass du hier so wehement dagegen wetterst?
Ich hab.
Geschlagene 13h.
Und es macht sehr viel Spaß.
Ich spiel hauptsächlich RPG, oder Action-Adventures. Also hab ich schon ein wenig Erfahrung mit RPG und wenn einem der Stil von Amalur zusagt, kann man eigentl nichts falsch machen mit dem Kauf.
Und die 08/15-Quests stimmen definitiv nicht. Sicherlich gibt es sowas wie:
"Eine Horde XY terrorisiert das Dorf, bitte bitte großer Held, mach sie alle tot!"
Aber ich hab auch schon einige sehr witzige gefunden.
Das Spiel ist ein neues Franchise und dem sollte man eine Chance geben.
Und dass Spieletests und Empfindungen subjektiv sind, merkt man am guten 80+ Durchschnitt bei Metacritics. Gab auch schon 90% Bewertungen und wenn man mit dem Spiel warm wird, sind die auch gerechtfertigt.
Sowas darf man meiner Meinung nach nicht RPG nennen. Das ist unwürdig. Wie wärs mit msog ? Massiv singleplayer offline game ? Sieht nämlich wie nen billig mmo aus und die die Npcs stehen genauso mit den Quests rum.
Mainstream bedeutet außerdem nicht gleichzeitig, dass das Spiel nichts taugt.
Mich regt der Skryim Hype auf, aber mir ist es wurst. Da spiel ich lieber nochmal Arcanum oder aktueller nochmal Fallout New Vegas, und bin mit dem Spass den ich habe zufrieden.
Ich red ja nicht jedes Spiel das ne gute Wertung hat schlecht.Okay,das hast du auch nicht behauptet.Bei den Blizz Spielen ist es so das die von Haus aus immer gute Wertungen haben.D3,SC2 jedes aufgewärmte WoW Addon.....dabei gibts bessere Games.Skyrim ist toll als Open World Game,mit RPG hat das auch nicht allzuviel am Hut.Zu Arcanum kann ich nichts sagen da nicht gespielt aber was Fallout angeht auch das ist Spitze.Sowohl das alte wie auch New Vegas.
Wie gesagt alles Geschmackssache.:)
Mainstream bedeutet außerdem nicht gleichzeitig, dass das Spiel nichts taugt.
Mich regt der Skryim Hype auf, aber mir ist es wurst. Da spiel ich lieber nochmal Arcanum oder aktueller nochmal Fallout New Vegas, und bin mit dem Spass den ich habe zufrieden.
Ich stimme dir absolut zu!Geschmack ist etwas das man nicht ausdiskutieren kann.
@ JackOfAllAces
Mit dem Strom schwimmen finde ich noch schlimmer.Ich verstehe auch beim besten Willen nicht was das mit "gegen den Strom schwimmen" zu tun haben soll?Die meisten Highend Wertungen spiegeln den Mainstream wieder.Siehe Cata.......da darf man gar nicht weiter drüber nachdenken.
Mich zB regen die ganzen Leute auf die so'n Hype um D3 zB veranstalten,und wenn ich das auch nicht nachvollziehen kann,so lasse ich doch den Leuten ihren "Geschmack" und ihre Meinung/Einstellung dazu.
Ich könnte lange darüber argumentieren, wieso ich es garnicht mal so schlecht finde, aber was sollte das bringen? Jeder hat seinen eigenen Geschmack, nicht jeder hat an den selben Sachen den selben Spass und eine "Für und Wieder"-Diskussion zu halten endet oftmals daran, dass der Umgangston drunter leidet. Ich kann für mich abschließend nur dazu sagen, dass die eigene Einstellung zu Spielen dazu führt, dass man schlecht bewertete Spiele mag und Spiele mit traumhaften Bewertungen und spitzen Verkaufszahlen einfach nicht ausstehen kann. KoA ist wohl so ein Spiel bei dem die Meinungen stark auseinander gehen.
Mir gefällt KoA,auch wenn ich sonst Titel wie Dragon Age,Mass Effect,Drakensang etc vorziehe.
Hmm, ok. Dann bin ich auf deine Definition von RPG gespannt. Die Qualität des Spiels und wie gut oder schlecht es dir gefällt, sei mal dahin gestellt, aber dass es ein RPG ist, kann man doch nicht abstreiten? Es besitzt alle Komponenten, die ein RPG ausmachen. Bei Mass Effect 2 spreche ich von einem 3rd-Person-Shooter mit RPG-Elementen, weil es für mich nicht die deutlichen Merkmale von reinrassigen RPGs besitzt, ich finde ME2 trotzdem ziemlich gut. Das Genre setzt sich aus vielen Komponetnen zusammen, aber das deutlichste Merkmal ,für mich (!), weil es in KEINEM anderen Genre vorkommt, ist dass der Erfolg im Spiel weniger vom eigenen Skill sondern eher vom Aufbau des Charakters und der Skillung abhängt. Bei Mass Effect 2 hab ich probeweise sehr lange gespielt ohne auch nur einen Skillpunkt zu vergeben, auf dem normalen Schwierigkeitsgrad, war es kein Problem damit durchzukommen. Die Charakterentwicklung war rein optional (ausser man stellte das Spiel schwerer), aber versuch das mal bei Kingdoms of Amalur. Man wird doch merken, dass die Nutzung ungeskillter Waffen einem Probleme bereitet, selbst wenn sie ansich recht gut sind. Da helfen selbst bei dem Action-Kampfsystem einem die eigenen Reflexe nicht mehr. Genauso wars auch bei Skyrim, mit einfachen Zaubern als magisch wenig begabter (hochstufiger) Nahkämpfer zu kämpfen ist ein Ding der Unmöglichkeit, die Gegner lachen da nur.
Ich reduziere RPGs nicht nur darauf, sie bestehen aus viel viel mehr, wie gesagt, aber dass KoA nicht zu diesem Genre gehört, das wage ich mal stark zu bezweifeln.
@Zwergen-King: So abwegig ist es nicht, zu behaupten man liebe RPGs aber hasse Skyrim, trifft auf mich auch zu (obwohl hassen wahrscheinlich schon zu derb ist).
Für nen 10er schau ich mir das Spiel vlt mal an, aber mehr Geld geb ich dafür leider nicht aus; die prozentualen Bewertungen sind mir mittlerweile sowas von egal, da ich schon sehr oft von mehreren 9x-er Titeln enttäuscht wurde, ich aber spiele im Bereich von 8x wesentlich besser fand...
Lacher am Rande: Kingdoms of Bla hat laut ign das beste RPG Kampfsystem Oo
was mir aber noch nie bei einem rpg passiert ist, dass keine der skills mich interessieren. nicht mal ansatzweise.=/
das kampfsystem ist überraschend unterhaltsam und kurzweilig. ich staunte auch nicht schlecht, dass wölfe als gegner ein rudelverhalten zeigen und tatsächlich gefühlt intelligent angreifen und ausweichen, statt dumm mit beissanimationen 60cm von meinen klöten enfternt angreifen
mein fazit nach 2 stunden: einheitsbrei. für meinen geschmack dazu zu farbenfroh. werds irgendwann viell. mal wegen der hauptstoryline spielen, aber das wars auch schon. schade, hätte mir mehr davon erwartet. und vorallem nicht so furchtbar statisch und leblos.
edit:
ganz vergessen. das allerschlimmste, was ein spiel wie amalur falsch machen kann? man bleibt schon an kleinen, nur einige cm hohen absätzen oder ästen hängen und muss dann tatsächlich drumherum laufen. sowas sollte 2012 mMn nicht passieren. vorallem nicht, wenn der spieler gleich danach 5m abgründe unverletzt runterspringen kann....
Ich mag auch MW3, Halo, Killzone, Burnout, Dead Space und Michael Bay Filme.
Warum sollte ich mich denn auch ein Genre beschränken??
P.S am lustigsten finde ich bei "Weiterführende Links" den Link zu der Komplettlösung. Man möchte auf gar keinen Fall eine dieser grandiosen Quests verpassen. Unbedingt lesen! xD
Dark Souls, Reckoning, Mass Effect <3 , Two Worlds II .
Bald: Witcher 2 (Xbox version), Mass Effect 3, vlt Dragons Dogma
PPS: Das wird eh am besten www.youtube.com/watch[/quote]
ähm ich glaub du solltest mal das genre wechseln. probier mal MW3, alles schön linear und action ohne ende.
ähhhm für witcher 2 oder mass effect 3 brauchst du aber keinen ganzen monat einplanen, es sei den du spielst nur ne halbe stunde am tag. da scheint mir amalur schon wesentlich umfangreicher. und wenn es kein rpg is was dann??? ein beat em up oder tps, für ein adventure ist es auf jeden viel zu umfangreich, auch von den möglichkeiten. es gibt schmieden, alchemie usw. alles was in ein gutes rpg rein gehört. klar hat es auch schwächen aber die haben the witcher und dark souls auch. the witcher is mir einfach ein bißl zu viel des guten an entscheidungen und das kampfsystem von dark souls ist sowas von träge das es ne kunst ist damit den gegner zu treffen.
Da ich Herzblut Rpgler bin muss man sich über
Da ich Herzblut Rpgler bin muss man sich über solche Spiele aufregen und dafür sorgen das es nicht gekauft wird !
Mir gefallen Spiele mit großen Storys, tiefgründigen Charakteren, großen Cut-Scenes einfach besser (Ja ich weiß das trift alles nicht auf Reckoning zu). Mir gefällt Skyrim einfach überhaupt nicht, das Kampfsystem ist wie Minecraft nur das die Gegner blocken können. Ich finde das Setting O.K. (Bis auf viel zu übertriebene Wetter-Effekte). Was ich ausserdem an Skyrim nicht mag ist, das es so Pseudo-Realistisch sein will, was mich als Spieler eigentlich nur behindert z.B. wenn Geschäfte zu bestimmten Uhrzeiten zu haben oder (am nervigsten) dass Verkäufer begrenzt Geld haben.
PS: Ich mag es lieber linear, da ich keine Lust habe jeden Winkel einer Welt auf verstecke Items zu durchforsten.
PPS: Das wird eh am besten www.youtube.com/watch
Was jetzt?
Was jetzt ? Totale Geschmackverirrung Das jetzt ? :x
Da ich Herzblut Rpgler bin muss man sich über solche Spiele aufregen und dafür sorgen das es nicht gekauft wird !
Wie wärs mit the Witcher 2 ? Oder Dark Souls ? Das hier ist kein Rpg sorry aber das ist nunmal so. Total gradliniges stocksteifes Spiel was man vll mit Fable vergleichen kann. Keine 59.99 Wert holt es euch wenns aufm Grabeltisch liegt.
73 ist doch auch keine schlechte wertung. passt nach meinen erfahrungen wie die faustaufs auge ;)
Was jetzt?
is nich dein ernst, was spielst du denn so für rpgs? der kleine hobbit, dragon ball oder pokemon :D
Nur auf welchem System ich Kingdoms of Amalur spiele, weiß ich noch nicht. Auf der XBOX oder doch am PC? Die Demo lief auf der XBOX bis auf ein paar Grafikfehler problemlos.
Jedenfalls, sehr guter Test, war sehr vergnüglich zu lesen. Großes Lob! :)
Ich liebe RPGs, ich liebe dieses Spiel, ich HASSE Skyrim
Was jetzt?
(wie z.B. die quests vom haus der baladen :D wie Gunn schon sagte) sie hätten zwar mehr draus machen können aber für ein erstlingswerk definitiv 1A ^^
was ist den dass für eine dämliche aussage, da gibts bestimmt wesentlich besch.... rpgs. was für megarpgs hast du denn in letzter zeit gezockt (außer skyrim). dragon age 2 war schrott, dungeon siege 3 die absolute lachnummer (hätte so viel potenzial gehabt die lizenz). ich glaub so schlecht wirds garnicht sein, macht einen ganz guten eindruck soweit. gerade etwas mehr action in den kämpfen habe ich mir schon lange in rpgs gewünscht.
Ich habe mich lange auf Amalur gefreut, primär deswegen, weil ich mich schon viel länger auf Copernicus freue. Warum freue ich mich auf Copernicus? Das vor allem wegen der Namen die hinter 38 Studios stehen, von R.A. Salvatore angefangen, bis zu Todd McFarlane. Und genau deswegen habe ich mich auch auf Amalur gefreut, da dieses im Grunde der Opener für das MMO mit Codenamen Copernicus sein soll.
Nun muss man nicht darüber streiten, dass Amalur so seine Schwächen hat. Ich kann das aber durchaus akzeptieren, wenn man sich ansieht wie das Studio entstanden ist. Ich würde es am ehesten mit den Piranha Bytes vergleichen. Deren Spiele sind allesamt längst nicht perfekt, aber man merkt, dass sie mit Passion dabei sind. Ebenso geht es mir bei 38 Studios, die sind mit viel Passion und Engagement dabei. Große Teile des Spiels haben sie ohne großes Kapital entwickelt, und dass nur weil sie an ihr Spiel geglaubt haben. EA z.B. ist noch gar nicht so lange mit an Bord.
Was ich sagen will ist, dass die noch lernen müssen. Als Erstlingswerk ist es allemal nicht schlecht, und sie haben sich hier und da getraut innovative Ansätze zu entwickeln. Das sie dabei unbedingt PC und Konsole als Markt bedienen mussten kann man durchaus kritisieren, wodurch sicherlich auch viele Systemschwächen entstanden sind.
Ich finde den Ansatz an sich dennoch sehr gelungen. Um mal wieder zum Anfang zurück zu kommen - Generische Quests bleiben bei einem RPG dieser Größe nicht aus, die hatte auch Skyrim zu Grenüge. Grafisch wäre sicherlich mehr drin gewesen, aber wer einen Todd McFarlane an Bord hat, der entwickelt eben keine vom Realismus getriebenen Werke wie Skyrim. Da kommt ganz klar der Art Director durch.
Insgesamt hat mir Amalur bisher sehr gut gefallen. Es gibt einiges was mich stört, gerade wenn es um Einstellungen und Kleinigkeiten geht. Ich hatte aber auch viel Spaß bisher, und die Questreihen sind längst nicht alle gleich oder generisch. Z.B. mochte ich die Reihe vom Haus der Balladen sehr gern. Das Spiel ist sicherlich kein RPG im klassischen Sinne, allein schon durch das sehr überzeichnete Kampfsystem, aber es bietet doch einiges für sein Geld. Wer sich wirklich die Zeit nimmt alles zu untersuchen, und alle Quests zu erledigen, alle Achievements zu erledigen, der hat wirklich einiges zu tun. Mehr als so manches Spiel, was vllt von der Grafik her glänzen kann, oder eventuell auch insgesamt mehr bessere Quests hat, dass dafür aber auch nach 20 Stunden gegessen ist. Da nehme ich gern mal die ein oder andere FedEx-Quest in Kauf.
Mir gefällt es, und ich freue mich auf mehr. Sie können nur draus lernen.