Update 2: Über das sehr vielversprechende Kingdom Come: Deliverance verriet Project Director Daniel Vávra, dass es Mods unterstützen wird. Man sei offen gegenüber Modding, zumal ohnehin die CryEngine zum Einsatz kommt und diese im Bereich Mods sehr einfach zu handhaben sei.

Man hoffe, schon zum Release die eigenen Tools und Assets für das CryEngine SDK veröffentlichen zu können. Eine Garantie aber könne er noch nicht geben, auch wenn er es als "Schande" bezeichnet, wenn man diesen Schritt nicht gehen würde.

Update: Nicht einmal zwei Tage hat es gedauert, bis das Next-Gen-Action-Adventure Kingdom Come: Deliverance über Kickstarter finanziert werden konnte. Aktuell verbleiben noch 27 Tage, so dass ordentlich etwas zusammenkommen dürfte. Damit wird gleichzeitig der private Investor einspringen, der die Restfinanzierung übernehmen wird.

Ursprüngliche Meldung: Zum Next-Gen-Action-Adventure Kingdom Come: Deliverance starteten die Warhorse Studios eine Kickstarter-Kampagne, um ihren Debüt-Titel mit mindestens 300.000 britischen Pfund (500.000 US-Dollar, 364.000 Euro) zu finanzieren. Und es sieht aktuell auch so aus, dass sie das in den 29 Tagen schaffen werden.

Kingdom Come: Deliverance - Next-Gen-Action-Adventure unterstützt Mods *Update*

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Das Team bestehend aus Entwickler-Veteranen, die unter anderem an Mafia, Crysis, Operation Flashpoint und ArmA arbeiteten, konnte keinen Publisher für das Projekt finden. Einer der Gründe hierfür war, dass die Publisher noch nicht wussten, wie sich die beiden Next-Gen-Konsolen von Microsoft und Sony verkaufen würden. Ein solches Projekt für PC, Xbox One und PlayStation 4 wollte daher niemand finanziell unterstützen.

Wie Daniel Vavra (ehemaliger Director der Mafia-Reihe) erklärt, soll es zwar einen privaten Investor geben, der auch gerne sein Geld einbringen würde. Allerdings verlange dieser erst den Beweis, dass überhaupt Interesse vorhanden ist - und dafür ist die Kickstarter-Kampagne gedacht.

Wenn also die 300.000 Pfund zusammenkommen, will der Investor das restliche benötigte Geld investieren. Unabhängig zu bleiben, so meint Vavra, sei am Ende besser, als für ein ausländisches Unternehmen mit anderen Plänen zu arbeiten. Investiert wurden bislang 1,82 Millionen Euro in das Projekt.

Kingdom Come: Deliverance basiert auf der CryEngine 3 und befindet sich bereits seit gut 18 Monaten in Entwicklung. Beschrieben wird es als Action-Adventure mit Rollenspiel-Elementen in einer offenen Welt, das einer nicht-linearen Story folgt und eine "einzigartige Nahkampf-Mechanik" aus der Ego-Perspektive bietet.

Auch versprochen werden historisch-authentische Kampftechniken, Auseinandersetzungen auf dem Pferd, Feldbelagerungen und großen Schlachten. Darüber hinaus wird man persönliche Beziehungen sowie Reputation aufbauen können. Auf Magie, außergewöhnliche Fantasy-Elemente oder gar mythische Untertöne wird bewusst verzichtet, stattdessen ließ man sich von der Vergangenheit, historischen Charakteren, relevanten Themen und überlieferter Kriegsführung inspirieren.

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