Der Überfall auf Skalitz hat einen ganz schönen Rattenschwanz und schon längst geht es Heinrich in Kingdom Come: Deliverance um mehr als nur die Rache an seinen Eltern. Immer mehr Leute verlassen sich auf sein Gespür und so kommt es, dass er von Tobias Feyfar beauftragt wird, die Skalitzer Minen zu inspizieren, um herauszufinden, wann die Arbeit wieder starten kann und ob sich Leute am Silber bedienen. Aber wo ist der Mineneingang überhaupt? Und wie bekommt man ein gutes Ende in dieser verzwickten Quest? Wir zeigen es euch.

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Noch ehe die Quest richtig angefangen hat, kann es schon zu ersten Bugs kommen, denn manchmal will Feyfar partout nicht sein Zimmer verlassen. In diesem Fall könnt ihr entweder fix die Tür knacken und ein Kopfgeld in Kauf nehmen oder ihr wartet eine Weile vor seinem Zimmer in Rattay und hofft darauf, dass jemand das Zimmer betritt oder verlässt, damit ihr schnell durch die Tür schlüpfen könnt. Das ist leider nicht der letzte Bug in der Mission...

Meister Feyfar will, dass ihr die Minen bei Skalitz untersucht und sicherstellt, dass das Silber nicht geklaut wird.

Verwechselt die Quest nicht mit der Mission Alles, was glitzert. Auch hier müsst ihr mit Feyfar sprechen und später in eine Mine, aber in diesem Fall geht es nicht um Silber. Sprecht also Feyfar an und sagt, dass Herr Radzig euch geschickt hat. Damit äußert er euch gegenüber seine Sorge, dass jemand das Silber des Königs aus den Skalitzer Minen stiehlt. Also muss Heinrich das klären.

Unter Tage: Richtige Reihenfolge

Feyfar gibt euch ein paar Untersuchungspunkte, die ihr alle abklappern solltet. Dabei handelt es sich um die folgenden drei Orte, an denen ihr teils mit Kämpfen zu rechnen habt, also rüstet euch entsprechend und trinkt zwischendrin einen Retterschnaps:

  • Untersucht den Hof, auf dem das Erz verarbeitet wird: Der Hof ist überrannt von Banditen und ihr solltet euch zweimal überlegen, ob ihr den Kampf sucht. Wir haben sie ausradiert und danach alles untersucht. Ihr könnt aber auch fix hineinlaufen, bis zur Markierung sprinten und sofort wieder fliehen.
  • Sucht die Wasseranlage auf: Auch hier treiben sich ein paar Banditen rum, aber längst nicht so viele. Kümmert euch um sie und inspiziert dann den markierten Ort. Die Truhen könnt ihr ignorieren. Darin ist lediglich Werkzeug und Kohle.
  • Untersucht einen speziellen Stollen: Der Eingang befindet sich tatsächlich direkt unter der Questmarkierung. Überzeugt die Wache dort mit eurer Redekunst, die besser sein muss als 0 / 0 / 9 und schon dürft ihr hinein.

Ehe ihr die Minen betretet, könnt und solltet ihr noch einmal das im Südwesten liegende Lager der Minenarbeiter aufsuchen, um Wenzel lebend zu begegnen. Auch hier kann es zu Bugs kommen. Zum einen greifen euch manche Arbeiter an, zumindest aber nur im Faustkampf. Wenzel scheint ein ziemlicher Faulpelz zu sein, sodass er fast durchgehend schläft und zudem nicht als Wenzel gekennzeichnet wird.

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Er ist in Gelb gekleidet, hat einen Schnurrbart und ihr müsst einfach ein wenig Zeit im Lager verbringen, dann ist er irgendwann wach. Befragt ihn zu den hiesigen Geschehnissen und findet eine friedliche Lösungen, dann könnt ihr ihm entweder ein paar Groschen abzwacken oder ihr schickt ihn auf die Flucht. Sein Schicksal verändert ihr mit keiner Antwort.

Ihr habt noch nicht alle Schätze gefunden? Wir schon. Bedient euch:

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Außerdem könnt ihr noch die im Lager anwesende Frau ansprechen und mehr Informationen sammeln. Nach dem Vorfall in den Minen kehrt ihr dann noch einmal zu ihr und könnt entscheiden, ob ihr sie laufen lasst oder sie als Zeugin nach Rattay schleift.

Unter Tage: Minen betreten und wieder verlassen

Habt ihr alle Punkte abgearbeitet, könnt ihr euch nun in die Minen begeben. Rüstet eine Fackel aus und folgt dem langen Gang geradeaus bis ihr an eine Leiter kommt. Klettert diese hinauf und lauft weiter geradeaus. Bis zur Zwischensequenz gibt es nur einen einzigen Weg, dem ihr folgen könnt, also befürchtet nicht, dass ihr etwas verpasst.

Der Eingang zu den Minen befindet sich am Marker C. Von hier kommt ihr einfach unter Tage.

Die Sequenz triggert automatisch und egal, was ihr sagt, euer nächstes Ziel wird es sein, aus den Minen zu entkommen. Währenddessen werdet ihr angegriffen und durch einen Bug, kann ein Mord eurerseits als Missetat an Unschuldigen gelten, sodass ihr euch vor Wachen verantworten müsst und euer Ruf leidet. Versucht also den Minen zu entkommen, ohne jemanden zu töten. Der schnellste Weg hinaus sieht wie folgt aus:

  • Im Wasserbecken ist ein Stolleneingang, den ihr nehmen solltet, anders kommt ihr nämlich nicht aus dem Wasser.
  • Aus dem Wasser heraus, kommt ihr an eine Kreuzung. Biegt links ab, folgt dem Gang und klettert dann die Leiter hinauf, die vor euch erscheint.
  • Endlich oben angelangt geht es direkt vor euch durch einen Gang, bis eine Abzweigung links erscheint, die ihr wieder nehmt.
  • Irgendwann kommt ihr an eine Kreuzung mit zwei Wegen direkt vor euch. Auch hier geht wieder nur der linke Weg.
  • Haltet euch auf dem folgenden Pfad ebenfalls links, dann brecht ihr irgendwann ins Freie durch und habt die Minen verlassen.

Kurzum: Wenn ihr euch stets links haltet, erreicht ihr früher oder später den Ausgang. Kehrt danach zurück nach Rattay und sprecht mit Meister Feyfar. Hier kommt es oftmals zu weiteren Bugs im Gespräch. So berichtet Heinrich teils, dass Wenzel fliehen konnte, wenngleich er eigentlich mausetot ist. Für das Beenden hat dies aber keinen Unterschied: Ihr könnt Feyfar so oder so fragen, wie es um eine Belohnung steht und diese sogar noch verdoppeln, wenn ihr die entsprechende Redekunst aufweist (3 / 15 / 4). Ihr bekommt die Belohnung aber nur, wenn ihr auch die anderen Marker untersucht habt!