Im Laufe der Hauptquest stolpert Heinrich in Kingdom Come: Deliverance über ein Kumanenlager im Norden der Karte. Damit ein Angriff erfolgreich ist, liegt es nicht nur an euch, herauszufinden, was der Feind zu bieten hat, sondern auch, ob ihr das Schlangennest sabotiert. Eine erfolgreiche Sabotage hat nämlich bei der Feuertaufe einige Vorteile! Wir verraten euch, wie es funktioniert und wie ihr dann die Schlacht gewinnen könnt!

Vorher vielleicht noch ein wenig austoben und eine gute Sauftour einlegen?

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Die Quest Schlangennest knüpft nahtlos an die Geschehnisse bei den Stallungen in Neuhof an. Nachdem ihr euch dem Massaker angenommen, Rotschopf gefunden und weiteren Geschehnissen auf den Grund gegangen seid, werdet ihr beauftragt, das Versteck im Wald ausfindig zu machen. Dabei erteilt euch Herr Radzig die Aufgabe, auszukundschaften, mit welchem Gegner sie es zu tun haben und ihr solltet - falls möglich - auch ein paar Sabotagen durchführen, um den Feind zu schwächen.

Lager finden und sabotieren

Tatsächlich ist das Banditenlager nicht sehr versteckt. Es befindet sich nordöstlich von Skalitz in Pribyslawitz und ihr solltet Vorsicht walten lassen, wenn ihr euch dort herumtreibt. Da ihr aber in das Lager müsst, um die Sabotage durchzuführen, müsst ihr euch in Heimlichkeit und Täuschung üben. Am besten kommt ihr bei Nacht in die Region und trinkt einen Trank des Nachtfalken, um besser sehen zu können. Um das Lager unbehelligt zu betreten, müsst ihr euch ein Kumanen-Outfit besorgen. Dafür habt ihr zwei Möglichkeiten:

Die Täuschung ist pefekt. Nun kann Heinrich das Schlangennest sabotieren!
  • Einige Kumanen laufen vor dem Lager Patrouille. Schleicht euch an einen heran, lockt ihn etwas vom Lager weg und meuchelt ihn, falls ihr diese Fähigkeit bereits freigeschaltet habt. Riskiert aber keinen Kampf mit mehreren Kumanen, da sie alsbald Verstärkung rufen und ihr dann unterlegen seid.
  • Wollt oder könnt ihr keinen Kumanen meucheln, solltet ihr im Norden des Lagers nach einer Kiste Ausschau halten. In dieser liegt auch eine komplette Ausrüstung der Gegner. Nehmt sie an euch und legt sie an. Auf den Fässern daneben steht außerdem noch eine Phiole Gift.

Achtet darauf, dass ihr nur Kumanen-Rüstung und -Waffen tragt, andernfalls fliegt ihr sofort auf und müsst entweder fliehen (was wir empfehlen) oder euch dem Kampf stellen.

Vorausgesetzt, ihr habt es ins Lager geschafft, solltet ihr dennoch Gespräche mit den Kumanen meiden, denn immerhin spricht Heinrich nicht ihre Sprache. Kommt ihr ihnen dennoch zu nah, habt ihr drei Chancen, sie mit Husten und Grummeln abzulenken. Danach werden sie euch angreifen!

Betretet das Lager von Norden, denn hier tummeln sich erst einmal nur Banditen, die euch nicht ansprechen. Hier könnt ihr auch direkt den ersten Topf vergiften. Habt ihr kein Gift dabei, findet ihr welches in den Kisten in den Zelten. Lasst euch aber nicht beim Schlossknacken erwischen. Insgesamt gibt es vier Töpfe, ihr müsst aber nicht zwangsläufig alle vergiften.

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Die Pfeilbehälter sind ebenfalls schnell ausgemacht und durch das Drücken von X/A/E steckt ihr sie automatisch in Brand. Werdet ihr erwischt, könnt ihr bei der Flucht dennoch versuchen, die Sabotage-Punkte zu passieren und sie zu sabotieren.

Wohle dem, der nun ein Pferd besitzt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ihr erwischt wurdet, also müsst ihr die Beine in die Hand nehmen - oder eben auf den Rücken eures Pferds springen und davon galoppieren.

Feuertaufe: Verstärkung rufen und Schlacht gewinnen

Braver Knappe der ihr seid, erstattet ihr Herrn Radzig natürlich alsbald Meldung über das Banditenlager. Verratet ihm alles, was ihr gesehen habt und berichtet auch von der Sabotage. Daraufhin wird er euch fragen, wie viele Banditen und Kumanen anwesend sind und wie viel Verstärkung sie wohl brauchen. Eure Antworten sind ausschlaggebend für die Schwierigkeit der Schlacht, die dann folgt!

Vor allem die Bogenschützen machen bei der Schlacht Ärger. Kümmert euch also schnell um sie.
  • Wie viele Banditen sind dort?: Sagt ihm mindestens, dass es schon einige sind, geht auf Nummer sicher, indem ihr die höchste Anzahl nennt.
  • Position der Bogenschützen: Berichtet Herrn Radzig, dass sie gut positioniert und aufgestellt sind, dann sind auch seine Männer alarmiert.
  • Verstärkung von Herrn Diwisch: Wir haben die Schlacht gut schlagen können, indem wir nur die nötigsten Männer in Talmberg ließen. Ihr könnt es natürlich auch mit weniger versuchen, aber dann wird die Schlacht kniffliger.

Stellt sicher, dass ihr entweder schon die Rüstung und Waffen tragt, die ihr für die Schlacht ausrüsten wollt, oder sagt, dass ihr noch Vorbereitungszeit braucht, um euch entsprechend anzukleiden.

Habt ihr mit der Sabotage gute Vorarbeit geleistet, ist das Lager mächtig ausgedünnt und die Schlacht sollte schnell vonstatten gehen. Kümmert euch um die Bogenschützen links vom Nordeingang. Am besten erledigt ihr sie ebenfalls mit Pfeilen in den Kopf, das kostet euch die wenigste Zeit.

Ihr erhaltet auch - ehe es darum geht, Wicht zu besiegen - die Aufgabe, den Anführer der Kumanen zu töten. Dennoch solltet ihr euch zuerst um die Bogenschützen kümmern, da diese die Anzahl eurer Männer drastisch minimieren können. In unserem Fall fiel der Anführer durch einen unserer Männer, ganz ohne unser Zutun.

Loot gibt es bei der Schlacht kaum. Vielleicht solltet ihr also lieber ein paar Schätze heben.

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Kämpft euch nun noch den Weg zur Kirche hoch und geht dabei am besten auf den Gegner, wenn er mit einem NPC beschäftigt ist. So landet ihr massiven Schaden, ohne selbst sofortiges Ziel zu sein. Habt ihr noch Zeit, solltet ihr in der Schlacht das Lager looten. Nach der Szene mit Wicht könnt ihr nämlich nicht dorthin zurückkehren und alles ausräumen, da viele der Leichen bereits verschwunden und einige Eingänge blockiert sind.