Daniel Vávra, der Mitgründer der Warhorse Studios, hat sich auf der Konferenz "Reboot Development" zu den Gerüchten und Anschuldigungen geäußert, die im Rahmen von Kingdom Come: Deliverance entstanden sind. Dabei ging es hauptsächlich um sein Image nach Außen und seine Intentionen, die er mit Kingdom Come Deliverance verfolgt hätte.

Der Launch-Trailer zu Kingdom Come Deliverance:

Kingdom Come: Deliverance - Launch Trailer23 weitere Videos

Es gibt da draußen eine Menge Leute, die absolut verrückte Verschwörungstheorien darüber haben, warum ich das Spiel gemacht habe“, so Vávra auf der Reboot Development (via VG247). „Ich bin ein furchtbarer Mensch, ich sage furchtbare Dinge. Warum habe ich Kingdom Come Deliverance gemacht? Weil ich Geschichte mag. Ich mag mittelalterliche Geschichte. Ich mag Burgen. Ich habe das Ganze in mein Land gepackt, weil ich mein Land mag. Niemand weiß wirklich viel darüber, obwohl es formell mal zu Westeuropa gehörte.“

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Kritik an der Presse

Vávra geht dabei auf Beschuldigungen ein, die vor einigen Monaten vor dem Release von Kingdom Come Deliverance ans Tageslicht kamen. Dem Tschechen wurden Rassismus und Sexismus vorgeworfen, die er auch in seinem Spiel umgesetzt hätte. Auslöser waren mehrere fragwürdige Tweets sowie ein Interview, in dem Vávra das T-Shirt einer Band trägt, deren Gründer sich öffentlich dazu bekannt hat, sich teilweise mit der Ideologie der Nazis identifizieren zu können.

Das Problem ist, dass das Ganze startete, ohne uns vorher zu fragen. Plötzlich gab es da diese Artikel im Netz. Niemand hatte und gefragt, was meiner Meinung nach nicht von gutem Journalismus zeugt. Sie haben sogar meine Youtube-Historie durchsucht. Sie haben gesehen, dass ich Videos schaue, in denen es um Aliens in der Antike geht. Als wäre ich jemand, mit einem Aluhut. Sie haben sich auch auf Twitter umgeschaut. Da geht es immer nur darum, was man gut findet. Das war Eric Trump. Ich habe etwas von Trump gelikt. Trump ist ein schlechter Mensch, also muss ich auch schlecht sein.“

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