Dass Kinect so seine Schwächen hat, ist bekannt. Dass die Spiele, die für Kinect veröffentlicht wurden, bisher bei Core-Gamern wenig Anklang finden, weil sie eher „niedlich‟ sind und eine genaue Steuerung von Shootern kaum möglich ist, ist ebenfalls nichts Neues.

Kinect Joy Ride - Spieler schafft den 3. Platz - ohne eine einzige Bewegung!

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Kinect: Joy Ride - ein Spiel, das sich selbst spielen könnte.
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Ein Spiel, von dem Microsoft behauptete, dass es sich explizit an Core-Gamer wendet sich allerdings auch völlig ohne eine Bewegung spielen lässt, setzt dem Ganzen eine unrühmliche Krone auf.

Kinect Joy Ride nutzt Microsofts Sensor, um durch die Bewegungen der Hände die Position eines gedachten Lenkrades zu erkennen und in das Spiel zu übertragen. Allerdings scheint der Schwierigkeitsgrad des Spiels nicht allzu hoch angesiedelt zu sein.

In einem Video kann man ziemlich gut beobachten, wie ein Spieler es schafft, ohne eine einzige Bewegung auf dem dritten Platz das Rennen zu beenden. Dabei ist erstaunlich, dass das Fahrzeug trotz mehrfacher Kollisionen mit der Umgebung sich niemals um sich selbst dreht, grob vom Weg abkommt und sogar Sprünge über Abgründe ohne große Probleme meistert. Der Flitzer beschleunigt automatisch, sobald er wieder eine feste Straße unter sich hat, und umrundet auch vollkommen ohne jeden Eingriff des Spielers die anderen Fahrzeuge.

Beachtlich daran: Man kann sehen, dass der Spieler sogar mehrfach auf Position 1 im Spiel gelangt - und zwar ohne auch nur mit den Händen zu zucken!

Core-Gamer dürfte das Spiel daher nicht nur wegen seiner grafisch eher schlechten Aufmachung kalt lassen. Ein Spiel, dessen Schwierigkeitsgrad so angelegt ist, dass es sich auch selbst spielen könnte, kann wohl kaum einen ernsthaften Spieler hinterm Ofen hervorlocken.

Kinect Joy Ride ist für Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.