Laut einem BBC-Bericht sollen Konsolen, an die man Microsofts neuen Bewegungssensor anschließt, regelmäßig überhitzen. Kaum schließt man Kinect an, so sollen die Konsolen kurze Zeit später mit dem „Red Ring of Death“ reagieren.

Kinect - Sensor laut Microsoft nicht schuld am "Red ring of death"

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Es soll bei verschiedenen Konsolen zu Hardware-Fehlern kommen, sobald man Kinect anschließt. Microsoft weist das allerdings als "zufällig auftretenden Fehler" zurück.
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Der Zehnjährige Adam Winnifrith erzählte auf BBC Radio 4 in der Sendung „You and Yours“, dass er Kinect nur ein paar Mal mit seiner Xbox 360 benutzt hat, bevor das System versagte.

„Wir haben es am Tag, an dem wir es bekommen haben angeschlossen, spielten aber nur ein paar Mal damit, bevor wir die roten Lichter sahen. Am nächsten Tag, als wir es wieder versuchten, sahen wir immer wieder den ‚Red Ring of Death‘ und waren seitdem nicht mehr in der Lage, es zu benutzen.“

Das BBC schrieb, dass in verschiedenen Spiele-Foren davon die Rede sei, dass die Konsolen überhitzten und den „Red ring of Death“ zeigten, kurz nachdem Kinect angeschlossen wurde. Diese Behauptung wies Microsoft nun aber offiziell zurück.

„Es gibt keinen Zusammenhang zwischen einem Fehler, bei dem drei leuchtende rote Lichter angezeigt werden, und Kinect. Jedes neue Auftreten von drei leuchtenden roten Lichtern als Fehleranzeige sind lediglich zufällig.“

Der unbeliebte „Red Ring of Death“ wurde mit der neuesten Konsolengeneration, der Xbox 360 Slim, verändert. An dem neuesten Modell befindet sich ein permanent grün leuchtendes Licht im Schalter, welches sich rot färbt, wenn es zu einem Hardware-Fehler kommt.