Erst gestern ging die Meldung durchs Netz, das Kinect gehackt wurde. Verschiedene Leute hatten es geschafft, die 3D-Kamera mit Windows 7 anzusteuern. Jetzt weist Microsoft die Meldungen zurück.

In den auf Youtube veröffentlichten Videos konnte man sehen, dass nicht nur die Tiefenkamera, sondern auch der Motor und die internen Neigungssensoren angesteuert werden konnten.

Microsoft hingegen weist zurück, dass der Sensor „gehackt“ wurde. Ein offizieller Repräsentant des Unternehmens sagte gegenüber dem Magazin GameSpot:

„Kinect für die Xbox 360 wurde nicht gehackt - in keiner Weise. Weder die Software, noch die Hardware, die Teil des Kinect-Systems sind, wurden modifiziert.“

Dafür lieferte Microsoft eine ebenfalls nachvollziehbare Erklärung:

„Was da gemacht wurde, ist, dass jemand Treiber entwickelt hat, die es erlauben, mit anderen Geräten auf Kinect zuzugreifen.“

Das klingt sinnvoll. Fragt sich nur, ob es wirklich notwendig ist, Änderungen an Hard- oder Software vorzunehmen, um ein Gerät zu hacken. Wie dem auch sei, Microsoft warnt davor, mit Kinect ohne die Xbox 360 herumzuspielen:

„Die Erstellung dieser Treiber und die Nutzung von Kinect mit anderen Geräten, als der Xbox 360 wird nicht unterstützt. Wir möchten unsere Kunden dringend dazu auffordern, den Kinect-Sensor ausschließlich mit ihrer Xbox 360 zu benutzen, um die bestmögliche Leistung zu erzielen.“

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