Infinity Blade steht als Model-T der grafisch hübschesten Spiele im Appstore. Aber eigentlich war es gar nicht für Apples Geräte gedacht. Eigentlich hatte Epic ganz andere Pläne mit dem Fantasy Hack ‘n Slay.

Kinect - Infinity Blade war ursprünlich für Kinect gedacht, nicht für iOS

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Ursprünglich war Infinity Blade ein Kinect-Spiel. Vielleicht wird es das ja auch noch.
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Die Bedienung lässt aber vielleicht schon erahnen, wohin die Reise geht - bzw. woher sie kommt. Wischt man mit dem Finger über den Touchscreen, so führt unser Ritter Schwertstreiche aus. Etwas, das sich auch mit einer anderen Technologie realisieren lassen würde: Microsofts Kinect-Controller. Dieser ist ebenfalls in der Lage Bewegungen zu registrieren und in die entsprechende Bewegung auf dem Bildschirm umzusetzen.

Genau für dieses System war Infinity Blade eigentlich mal gedacht. Donald Mustard, Mitbegründer von Epic Games, erklärte gegenüber dem Magazin Joystiq, dass sie sich zunächst überlegt hatten, wie ein gutes Kinect-Spiel aussehen müsste. Man diskutierte im Hause Epic und vor etwa anderthalb Jahren hatte man sich dann auf ein recht ansprechendes Design geeinigt. Das wäre gar nicht so verschieden von dem Spiel, dass man heute in Händen halten kann. Es wurde lediglich ein wenig umgebaut und für den iOS-Bildschirm angepasst, weil sie glaubten, dass dort das Spieldesign am besten funktioniert.

Nun, scheinbar hatten sie nicht ganz unrecht mit der Annahme. Die Veröffentlichung auf Apples Geräten bedeutet nun aber nicht, dass es niemals auf der Xbox 360 erscheinen wird. Wenn Kinect sich nun über die Weihnachtszeit wirklich durchsetzt, würde es wohlmöglich durchaus als Plattform für Infinity Blade infrage kommen.