Nachdem der Preis von Microsofts Bewegungssteuerung Kinect (ehemals Project Natal) auf der E3 nicht enthüllt wurde, soll dieser nun endgültig auf der gamescom im August präsentiert werden. Das bestätigte Oliver Kaltner, Country Manager Entertainment & Devices bei Microsoft in Deutschland, gegenüber dem Branchenmagazin GamesIndustry.

Kinect - gamescom: Preisenthüllung und "spektakulärer Auftritt"

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Wie es heißt, zeigte Microsoft auf der E3 nicht alle Highlights, wodurch sie auf der gamescom einen "viel größeren und spektakuläreren Auftritt" versuchen zu erzielen, als es im letzten Jahr der Fall war. Die bisherigen Gerüchte und Spekulationen um den Preis von Kinect, die von 50 bis über 150 US-Dollar gingen, wurden von Microsoft bereits als falsch abgestempelt.

Der Redmonder Konzern ist sich im Moment selbst noch nicht sicher, zu welchem Preis Kinect angeboten wird. Dass sie allerdings unter 100 Euro bleiben müssen, sollte spätestens mit der Enthüllung des Preises von PlayStation Move klar geworden sein. Der Move-Controller kostet nämlich 39,99 Euro und der Navigation Controller 29,99 Euro, während das PlayStation Eye ebenso mit 29,99 Euro zu Buche schlägt.

"Microsoft ist eindeutig der signifikante Treiber der diesjährigen E3. Für mich persönlich ist aber noch viel wichtiger, was man für eine Gamescom daraus ableiten kann. Da bin ich sehr stolz auch sagen zu dürfen, dass Microsoft als Corporation verstanden hat, wie wichtig die Gamescom ist. Wir werden einen viel größeren und spektakuläreren Auftritt auf der Gamescom haben als es im letzten Jahr der Fall war. Deshalb wird ordentlich investiert. Und dadurch, dass wir auf der E3 noch nicht alles preisgegeben haben, werden wir auch auf der Gamescom noch einiges an frischen Informationen haben." ,so Oliver Kaltner.

Weiter erklärte er: "Wir sind also in der absoluten Endstufe der Finalisierung unserer Budgetpläne und nutzen natürlich auch beispielsweise unsere Erkenntnisse von der E3, um auch noch einmal Mengenvolumina einzuschätzen. Daher ist mir als Verantwortlicher für das Geschäft in Deutschland auch nicht ganz unrecht, dass wir hier noch eine gewisse Variabilität haben."