In einem Interview von IGN wurde Entwicklergröße Peter Molyneux, der vor allem für die Fable-Reihe bekannt ist, gefragt, was er damals von Microsofts Versuchen mit Kinect gehalten hat. Seine Antwort fiel dabei alles andere als lobend aus. Seiner Meinung nach war die Bewegungstechnologie für die Xbox ein totales Desaster.

Kinect - Fable-Schöpfer Peter Molyneux hält Kinect für ein Desaster

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/20Bild 19/381/38
Kinect war laut Molyneux von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Es war ein wie ein Unfall“, so Molyneux im Interview. „Es wurde als ein Gerät entwickelt, dass größtenteils von allein arbeiten konnte. Es hat keine Prozessor-Power beansprucht und der Sichtbereich konnte den ganzen Raum aufnehmen. Die Audio-Einheit, über die niemand jemals richtig gesprochen hat, sollte ursprünglich erkennen, wo der Sprecher sich im Raum befindet. Aber am Ende war Kinect nichts davon. Das Versprechen war gigantisch. Tatsächlich erinnert mich dies an VR, wie sie im Moment funktioniert.“

Bilderstrecke starten
(46 Bilder)

Große Pläne für Kinect

Grund für die negative Einstellung zu Kinect dürfte vor allem das 2012 erschienene Spiel Fable: The Journey sein, das nur mäßige Kritiken aufgrund der schwierigen Technik erhielt. Molyneux hatte danach noch an einem weiteren Kinect-Spiel namens "Milo" gearbeitet. Jedoch wurde darauf nie ein fertiges Produkt.