Vor kurzem wurde ein Patent entdeckt, das darauf hindeutete, dass Microsofts Kinect auch Gebärdensprache verstehen würde. Das ist allerdings nun doch nicht der Fall.

Kinect - Doch keine Unterstützung für Zeichensprache

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Das Patent lautete darauf, dass jemand, der nicht sprechen kann, wohl oder übel vom Voice-Chat abgehalten werden würde. Es wäre dann zwar möglich, Eingaben per Tastatur zu machen – aber für jemanden der Gebärdesprache beherrscht, wäre das eine ziemlich langsame und nicht gerade komfortable Lösung. Also sollte die Maschine in die Lage versetzt werden, nicht nur Gesichter zu erkennen, sondern auch als zusätzliches Feature Gesten der Gebärdensprache.

Nun äußert sich aber Microsoft direkt dazu und sagt, dass Kinect – in seinem Aktuellen Entwicklungsstand – keine Unterstützung für Zeichensprache mitbringen wird.

„Wir sind begeistert von Kinects Potential und seinen Möglichkeiten Eindruck im Gaming- und Entertainmentbereich zu machen‟, sagte ein Microsoft Repräsentant.

„Microsoft hält eine ganze Menge Patente für Anwendungen um unser geistiges Eigentum zu schützen und nicht alle werden direkt auf den Markt gebracht. Kinect wir so, wie es in diesem Sommer ausgeliefert wird, keine Zeichensprache unterstützen.‟

Das Gerät selbst wird ab dem 4. November in Amerika in den Handel kommen. Es wird erwartet, dass der eurpäische Veröffentlichungstermin im Rahmen der Microsoft-Pressekonferenz auf der gamescom in Köln bekanntgegeben wird.