In einem Interview mit der Seite Fast Co Design teilte der Kinect-Schöpfer Alex Kipman mit, dass die Kamera für die Xbox nicht mehr produziert wird. Der Grund: In den letzten Monaten sind kaum mehr Spiele erschienen, die die Bewegungssteuerung der Kinect unterstützen. Deshalb wird die Kamera endgültig in Rente geschickt.

Kinect - Die Xbox-Kamera wird endgültig eingestellt

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Die Kinect findet ihr Ende.
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Eigentlich sollte die Kinect der ganz große Wurf für Microsoft werden. 2009 wurde die Kamera auf der E3 zum ersten Mal gezeigt. Die Ernüchterung kam erst, als die Hardware dann im November 2010 erschien. In einem Großteil der Spiele funktionierte die Bewegungserkennung nicht ganz präzise. Zudem waren die Spiele nie unglaublich komplex und boten selten mehrstündige Unterhaltung aufgrund dieses einen Features. Den ersten Schritt weg von der Kinect gab es dann schon bei der Xbox One. Wenige Wochen nach der Veröffentlichung gab es die Konsole auch ohne die Kamera zu erwerben.

Militärische Kamera

Bei der Entwicklung der Kinect hätten die Macher sicherlich nicht gedacht, dass das koreanische Militär ihre Kamera einmal einsetzen würde. Berichte zeugen davon, dass die Kinect an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea genutzt wird, um diese zu überwachen. Mit der Kamera kann festgestellt werden, ob sich Tiere oder Menschen zwischen den beiden Ländern aufhalten.