Der Chef der Finanzen im Hause Microsoft, Peter Klein, sagte gestern auf einer Konferenz, dass Kinect wohl das sich am schnellsten verkaufende Geräte der Unterhaltungselektronik in der Geschichte sei. Die Zahlen sind zumindest recht beeindruckend.

Kinect - Die am schnellsten verkaufte Unterhaltungselektronik der Geschichte

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/13Bild 26/381/38
Schau mir in die Augen Kleines! Kinect verkauft sich wie warme Semmeln...
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Aber sie sind wohl auch eine Konsequenz aus Microsofts Promotion-Aktionen rund um den neuen Bewegungssensor. Immerhin wurde das neue Gerät mit einem Millionenbudget beworben. Nicht zuletzt ist es auch für Hacker und andere Technologieenthusiasten äußerst interessant. Denn wie man sehen kann, kann Kinect noch viel mehr, als nur Bewegungen verfolgen und als Steuerung dienen.

Dem Finanzbericht zufolge machte das Unternehmen aus Redmond innerhalb eines Vierteljahres (Stichtag 31. Dezember 2010) einen Gewinn von 3,7 Milliarden US-Dollar, allein mit seiner Unterhaltungssparte. Das sind über 55 % mehr als im Vorjahr.

In diesem Gewinn enthalten sind die Erlöse aus Verkäufen von 6,3 Millionen Xbox 360 Konsolen und über 8 Millionen Kinect-Sensoren, innerhalb von 60 Tagen nach dem Marktstart des neuen Controllers.

Die nächste Positionierung des Unternehmens zielt auf den mobilen Spielemarkt mit dem Windows Phone 7, welche nach eigenen Angaben aus 9 verschiedenen Smartphones bestehen wird und für 60 Telekommunikationsanbieter in über 30 Ländern verfügbar sein wird. Das Gerät wird ebenfalls eine Verknüpfung zu Xbox-Live haben und somit auf eine breite Spielerbasis aufsetzen können - was durchaus ein Vorteil gegenüber anderen Herstellern ist.