Beinahe wäre ein HD-Remake zum ersten Killzone-Teil gescheitert, wie Entwickler Guerilla Games in einem Blog-Eintrag durchblicken ließ. Tatsächlich konnte man anfangs den ersten Teil nicht wie geplant als HD-Remake umsetzen, da das Backup mit sämtlichen Assets einfach verschwunden war.

Killzone Trilogy - HD-Remake wäre fast gescheitert, da Backup in Schuhkarton gelandet war

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Man sieht, dass nicht nur George Lucas derartige Dinge passieren können.
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Schließlich fanden sie das Backup in Schuhkartons im Keller eines IT-Angestellten. Erst als man schon Pläne für das HD-Remake schmiedete, suchten die Mitarbeiter panisch nach dem Quellcode. Allerdings war noch lange nicht Schluss mit dem Chaos, als diese Schuhkartons gefunden wurden.

Denn die gesamten Daten waren weder beschriftet noch katalogisiert, weshalb es mehrere Tage dauerte, bis sich einige der Mitarbeiter durch die gesamten Datenträger gewühlt hatten. Schließlich fanden sich unter den Daten nicht nur die finale Version, die als solche nicht direkt ersichtlich war, sondern auch fehlerhafte bzw. mit Bugs versuchte Fassungen.

Aber auch zu diesem Zeitpunkt war noch längst nicht alles überstanden, denn die Datenträger selbst waren vergleichsweise altmodisch: zum Einsatz kamen damals noch Magnetbänder bei Guerilla Games. Immerhin konnte ein entsprechendes System ausfindig gemacht werden. Senior Developer Frank Compagner entschuldigt sich: "Wir waren damals noch jung und haben ein wenig anders gearbeitet."

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