Killzone: Shadow Fall ist eines der visuell beeindruckendsten Launch-Titel für Sonys PS4. Doch laut Entwickler Guerrilla Games habe man die Leistung der Konsole gerade mal angekratzt.

Killzone: Shadow Fall - Guerrilla Games: Killzone kratzt nur an der Leistung der PS4

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Wieviel mehr Leistung ist drin?
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Es besteht sicher kein Zweifel darüber, dass Guerilla Games' Killzone: Shadow Fall mit zu den visuell schönsten Launch-Titeln der PS4 gehört. Auch Next-Gen-Puristen kommen fast ganz auf ihre Kosten. Full-HD und 60 FPS im Multiplayer sprechen eine eindeutige Sprache. Im Singleplayer entschied sich Guerilla Games für eine visuelle Brillianz, die leider nur mit 30 FPS zu erreichen war.

Doch Next-Gen definiere sich eben nicht nur rein durch Auflösung und Framerate. Auch die Möglichkeiten des prozedural generierten Skelett-Systems sei ein Beispiel dafür, wie die Leistung der Next-Gen-Konsole den Entwicklern dazu verhelfe, natürlichere und glaubwürdigere Spiele zu kreieren. "Das ist etwas, das die Leute nicht sehen, wenn sie über Next-Gen sprechen", so Technical Director Michiel van der Leeuw.

Sowohl in Killzone 2 als auch in Killzone 3 hatte jede Szene, von Guerilla Games Sektion genannt, lediglich 8000 Building Blocks mit einem dreistufigem LOD [Level of Detail]. In Killzone: Shadow Fall hat sich die Anzahl der Building Blocks je Sektion auf 26.000 vergrößert, und die Zahl der LOD-Stufen auf 7.

Trotz der Leistung, die das niederländische Entwicklerstudio aufgebracht hat, ist man der Meinung, nur an der Oberfläche der Leistung der Konsole gekratzt zu haben.

"Wir haben nur an der Oberfläche gekratzt", so Lead Tech Michal Valient. "Wir haben die Force-Fields, das System für die Farbkorrektur, und die Memory Defragmentation genommen - die verwenden wir für das Texture-Streaming. Diese Dinge arbeiten als isolierte Systeme gut mit der Berechnung, also haben wir die ausprobiert. Das meiste vom anderen Zeug arbeitet regulär mit Pixel Shadern."

"Wir haben noch immer einen langen Weg vor uns. Wir befinden uns noch ganz am Anfang des Zyklus. Man kann sehr einfach mit der PS4 arbeiten, und ich denke, dass wir sehr weit gekommen sind. Aber was wir auch immer als Nächstes in Angriff nehmen, wird sogar noch besser, weil wir die Technologie laufend vorantreiben," so Valient. "Bei Killzone 2 dachten wir uns, okay, wir sind damit ziemlich weit gekommen. Killzone 3 zeigte uns, dass wir unsere Leistung quasi verdoppeln konnten, da wir mit der Technologie wesentlich vertrauter waren, so dass wir sie mehr nutzen konnten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir hier noch mehr Raum zum Verbessern haben."

Es dürfte interessant sein, wie Guerrilla Games das Wissen, dass sie sich bei der Entwicklung von Killzone: Shadow Fall angeeignet haben, für ihr nächstes Projekt nutzen werden.

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