Am vergangenen Samstag fand vor der Stuttgarter Staatsoper eine Sammel-Aktion statt, in der das "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" sogenannte "Spiele, die das Töten von Menschen simulieren" in einem großen Container sammelte. Wie wir bereits mehrfach berichteten, blieb der Container leer. Trotzdem spricht das Elternbündnis von einer erfolgreichen Aktion.

Killerspiele - Weitere Sammel-Aktionen und Betrugsvorwurf gegen ZDF

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuKillerspiele
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 193/1941/194
Weitere Sammel-Aktionen sind geplant.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Auf der offiziellen Website heißt es: "Das Aktionsbündnis hat sein Ziel damit erreicht, obwohl es nasskaltes Wetter war, dass sich zahlreiche Gamer am Stand neben dem Container einfanden und mit Mitgliedern des Bündnisses, sowie deren Befürwortern diskutierten und redeten. Junge und auch ältere Generationen tauschten bei interessanten Gesprächen die Meinungen aus. "

Allerdings schrieben sie auch, dass sie bereits im Vorfeld über 500 E-Mails erhalten haben, unter denen zum Teil "unverschämten und Beleidigenden Androhungen" waren. Trotzdem möchte das Aktionsbündnis zusammen mit dem Familienzetrum Thieß weitere solcher Aktionen in anderen Städen planen.

Unterdessen muss sich der TV-Sender ZDF Betrugsvorwürfen stellen. Einige von euch dürften das Video bereits in den letzten Tagen gesehen haben. Ein Kameramann fordert Jugendliche explizit auf, "Killerspiele" in den Container zu werfen. Die Szenen, die in der "Heute"-Sendung gezeigt wurden, sind gestellt.

3 weitere Videos3 weitere Videos