Killerspiele – News

Studie: Wie sozial sind Gamer?

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von Georg Pichler, 28. November 2006 18:59 Uhr

Das Gefühls- und Gesellschaftsleben der Gamer steht seit der erneut aufgeflammten Gewaltdebatte erneut im Vordergrund. Neben diversen Expertenaussagen in Radio und TV präsentiert uns nun Sozioland die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema Onlinegames. Und die zeigen einige interessante, aber auch widersprüchliche Dinge auf.

Nichts Neues: Blizzard's World of WarCraft ist ungebrochen das derzeit beliebteste Onlinespiel, gefolgt von Guild Wars. Interessant jedoch: für 72%, also knapp drei Viertel der Spieler steht der Kontakt mit anderen Spielern in der Spielwelt an vorderster Stelle. Jedoch gestehen auch mehr als die Hälfte (52%) der Befragten, dafür reale Kontakte hinten anstehen zu lassen.

Trotz anderslautender medizinischer Studien sind 80% der Meinung, dass Videospielsucht zum großen Teil bloß mediale Inszenierung sei, und lehnen restriktive Maßnahmen wie Uhrzeitbeschränkungen á la Südkorea ab.

Auch das Hobby "Videospiele" scheint salonfähig geworden zu sein, 72% waren der Ansicht, es handele sich um ein ganz normales Hobby. Und das obwohl es eine scheinbar recht zeitintensive Beschäftigung zu sein scheint. Immerhin etwas mehr als ein Drittel veranschlagt 10-20 Stunden Spielzeit in der Woche, wirklich extrem treiben es aber nur circa 15% der Befragten: Sie geben an 36-50 Stunden oder sogar noch länger in virtuellen Welten herumzustreunen.

Recht zwiespältig ist das Verhältnis der Spieler zur Werbung. Eine knappe Mehrheit will seine Spiele auf jeden Fall werbefrei halten, nur etwas weniger würden Werbung akzeptieren, wenn sie sich positiv auf den Preis auswirkt.

Da auch Gilden eine soziale Gruppierung darstellen, blieb dieser Aspekt bei der Umfrage nicht aus. 66% der Spieler gaben an, in einer Gilde zu spielen, gut ein Drittel davon hat auch bereits an einem Gildentreffen im "Reallife" teilgenommen, und würde es wieder tun. 42% blieb diese Erfahrung bisher verwehrt, haben aber grundsätzlich Interesse daran. Nur ein geringer Anteil (1%) haben eine reale Zusammenkunft mit ihren Mitspielern offenbar bereut und wollen sie nicht wiederholen, oder zieht diese Möglichkeit gar nicht erst in Erwägung (18%).

Zusammenfassend kann man sagen, dass Onlinegamer wohl mehr an ihren Mitmenschen interessiert sind, als das in Politik und Medien gerne kolportiert wird. Negative Aspekte sind jedoch auch nicht wegzuleugnen.

Zum Schluss etwas in eigener Sache: Auf die Frage " Welche dieser MMOG-Portale besuchen Sie hin und wieder?" antworteten 36%, und damit die Mehrheit, mit gamona.de. Wir bedanken uns ganz herzlich!

Noch mehr Details gibt es auf der Präsentationsseite der Studie.

Kommentare 2
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IronStrIkEr27.01.2012 18:15
@Farzelhaar Ich streife auch des öfteren auf virtuellen Schlachfeldern umher, vor allem in Shootern (hört auf mit euren Kleinkindbezeichnungen wie Baller-oder Killerspiele!) und bin auch nicht asozial.
Diejenigen die beim Gamen so reagieren haben meistens eine Aufmerksamkeitsschwäche und können sich entweder auf das Spiel oder auf das was Du sagst konzentrieren, letzteres wird dann meistens nur als lästiges Gesumme wahrgenommen...Hab'n Kumpel bei dem das auch so ist. Der schreit dann meistens während des Spielens auch so rum, wenn man dem was fragt. Das einige von solchen Spielen gewalttätig werden hat nichts mit den Spielen sondern mit ihrer Persönlichkeit zu tun und wie sehr sie sich von Medien beeinflussen lassen. Im Prinzip müsste man auch Action-Filme und inhaltlich härtere Musik verbieten da diese Medien auch je nach Person unterschiedlich stark manipulativ wirken können.
Die Bundesregierung spinnt doch auch schon wieder mit ihren verschärften Waffen-Gesetzen herum. Im Prinzip müsste man auch das Kraftfahrzeug-Gesetz verschärfen oder wenigstens einen Führerschein-Psycho-Eignungs-Test einführen, da in letzter Zeit mehr Amok-Fahrten unter Alkohol-Einfluss passieren als Amok-Läufe und somit, wie man sieht auch Fahrzeuge als Waffen benutzt werden können. Und jeder kann selber darauf achten wieviel er trinken kann um nicht die Kontrolle zu verlieren, ins Auto zu steigen und ein Dutzend Fußgänger umzubügeln, es sei denn man ist geistig behindert. Und selbst dann würde ich den Zustand des Betroffenen zum Zeitpunkt der Tat nicht als "unzurechnungsfähig" bewerten da solche Leute aus dem Verkehr gezogen gehören. Somit ist Betrunkenheit erst recht keine Entschuldigung für solch einen Vorfall wie z.B. in eine Personen-Gruppe zu rasen.
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Farzelhaar17.11.2008 11:02
Also ich finde Gamer sind extrem unsozial, ich habe einen Kolleggen der sehr viel Zeit mit gamen verbringt. Wenn ich mal was unternehmen will will er nur gamen. Wenn er am gamen ist geht gar nichts. Er schreit mich nur an als Antwort und droht mit. Manchmal nur verbal, manchmal aber auch mit seiner Faust oder der Waffe seines Vaters, die sogar geladen ist, es ist eine Walter Desert Eagle .50. Ich habe Angst. Ich finde man sollte alle Games und alle Killergames verbieten. Am besten noch Heute. Oder spätestens Morgen. Denn übermorgen geht ich wider zu Michi.
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