Verantwortung der Verkäufer
Es entspricht schlicht der Lebenserfahrung, dass Verkäufer Jugendschutzbestimmungen häufig nicht sehr ernst nehmen. Das gilt nicht nur für Computerspiele, sondern etwa auch für Zigaretten und Alkohol, wie Reaktionen des Gesetzgebers in jüngster Zeit belegen. Frontal21 zeigt zudem mit einer Stichprobe im Beitrag selbst, wie wenig verantwortungsvoll Verkäufer handeln.
Wir halten die Vorwürfe von Herrn Dittmayer an die Adresse von Frontal21 für gänzlich unbelegt, nicht stichhaltig oder irreführend.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Claus Richter
Man muss also Spiele für Erwachsene verbieten bzw. indizieren, weil sie verbotenerweise auch an Minderjährige verkauft werden? Herr Richter sagt uns also, dass seine Forderung auf Nicht-Befolgung deutscher Gesetzte aufbaut – auf einer strafbaren Handlung also. Damit bewegt er sich unserer Ansicht nach nicht mehr auf dünnem Eis, sondern wandelt bereits im Hochsommer übers Wasser.
Die Arbeit der USK in Frage zu stellen, weil ihre (gesetzlich verbindlichen) Vorgaben im Handel teilweise nicht eingehalten werden, wäre jedenfalls schlicht lächerlich – wenn das Thema nicht so verdammt ernst und die Folgen solcher Beiträge nicht so gravierend wäre.






















