Bleibt daher abschließend nur die sokratische Weisheit: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Aus wissenschaftlicher Sicht besteht jedenfalls noch viel Forschungsbedarf, bevor eindeutige Feststellungen getroffen werden können. Vorschnelle Urteile, Halbwahrheiten und politische Stimmungsmache werden allerdings auf gar keinen Fall zur Klärung der offenen Fragen beitragen - und auch die Probleme, die durch Jugendgewalt und im Zusammenhang mit tragischen Einzelfällen wie dem Amoklauf von Emsdetten zweifellos bestehen, nicht lösen.
Müssen sich auf die veränderte Medienlandschaft einstellen: die Schulen. (Bild: "Tony Tough 2") Statt Verbote zu fordern sollten die Politiker lieber überlegen, wie, beispielsweise durch den Schulunterricht, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen gefördert werden kann. Und sie sollten sich - genauso wie die Eltern - mit dem Thema eingehend befassen - um beurteilen zu können, was ihre Sprösslinge da eigentlich machen.






















