"Straftaten gegen die öffentliche Ordnung - Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen" nennt sich eine Petition von Peter Schleußer, die sich gegen den Beschluss "Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Action-Computerspielen" der Innenministerkonferrenz vom 5. Juni 2009 richtet. Waren es heute Vormittag noch knapp 4.000 Stimmen, sind es mittlerweile über 7.700 Leute, die sich dort eingetragen haben.

Killerspiele - Offizielle Bundestagspetition gegen Killerspielverbot

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Jede Stimme in der Petition zählt!
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Damit die Petition beim Petitionsausschuss des Bundestags aber überhaupt fruchten kann, müssen mindestens 50.000 Stimmen bis zum 19. August gesammelt werden. Daher habt ihr es in der Hand, dass ihr euer Hobby auch weiterhin austragen könnt, ohne euch bevormunden zu lassen. Dass eine Petition mit vielen Stimmen aber nicht unbedingt auch Erfolg hat, zeigt die Petition gegen Internet-Sperren mit über 180.000 eingetragenen Leuten.

Schleußner bittet den Bundestag:

• den irreführenden und diskriminierenden Begriff "Killerspiele" aus der politischen Diskussion zu nehmen.
• das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen Jugendschutzmechanismen zu stärken.
• den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten, dass Kindern und Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend der USK-Jugendfreigabe zugänglich gemacht werden.
• Eltern, Pädagogen sowie erzieherisch verantwortliche Personen bei der Förderung der Medienkompetenz zu unterstützen.
• die Computer- und Videospiele-Branche in Deutschland und insbesondere die Ausbildung in diesen zukunftsträchtigen Berufen zu fördern.