Videospiele mit gewalttätigen Inhalten standen bisweilen immer wieder im Verdacht, auf lange Sicht zu Desensibilisierungen und Steigerung der Aggression zu führen. Dieser Verdacht konnte nun von einer neuen Studie der Ryerson Universität in Toronto nicht unbedingt bestätigt werden.
Gewalt in Videospielen führt nicht notwendigerweise zur Desensibilisierung der Spieler.Die Versuchsbedingungen gaben vor, dass zwei Gruppen von Studenten verschiedene Bilder gezeigt werden sollten, die einen jeweils unterschiedlichen Schweregrad des Gewaltinhaltes aufwiesen. Die Theorie dahinter war folgende: Wenn gewalttätige Videospiele wirklich einen desensibilisierenden Effekt haben, dann dürfte das Erinnerungsvermögen und die emotionale Reaktion auf Gewalttätige Bilder bei Spielern schwächer ausfallen als bei Nicht-Spielern.
Es zeigte sich aber, dass beide Gruppen identische Reaktionen auf die gezeigten Bilder an den Tag legten und sich auch auf gleiche Weise erinnerten.
Die Gewalt in Videospielen weicht von der Gewalt im Fernsehen oder in Kinofilmen ab. Es handelt sich beim Spielen um einen aktiven Akt, der Aggressionen beinhalten muss und der Einsatz von Gewalt im Spiel zu Belohnungseffekten führt. Dementsprechend gingen frühere Studien davon aus, dass brutale Videospiele zu aggressiverem Verhalten und einer größeren Desensibilisierung gegenüber Gewalt führen.
Bei den Freiwilligen beschrieben den Grad ihrer Erregung beim Betrachten der Bilder - gleichzeitig wurde ihr Puls und andere körperliche Reaktionen gemessen. Dabei zeigten sich bei beiden Testgruppen recht ähnliche Ergebnisse.
Den Forschern ist klar, dass die Studie nur ein Teil des Puzzles ist und dass es weit mehr Forschungen zur Gewalt in Videospielen geben muss. Immerhin bekommen die Jugendlichen bei der Ausübung der virtuellen Gewalt eine direkte Belohnung. Gewalthaltige Spiele führen dabei zu einer deutlich höheren Erregung als andere Spiele. Das kann dazu führen, dass sie sich deutlich mehr für einen Typ von Spiel interessieren werden.



















Menschen werden durch Dinge wie wirtschaftliche Not, autoritär-faschistisches Gehabe (Ämter, Schulen, Politik...), Mobbing usw. in die Enge getrieben, dann gehen sie menschlich normal sprichwörtlich schon mal über Leichen!
wissenschaft und fortschritt funktioniert auch ohne medien.
dass man sie heute viel besser zu seinem vorteil nutzen kann wird niemand bestreiten.
aber die menschen lassen sich dadurch auch viel mehr manipulieren.
eine gute idee die man nicht sofort verbreitet kann ja sogar lukrativer für den einzelnen sein.
hab letztens einen schönen spruch gehört...
"es gibt 2 regeln für den erfolg.
die erste lautet sag niemals alles was du weisst."
;)
aber auch dafür brauch man keine studie ;)
Genau darüber schreibt eine Bekannte von mir grade ihre Bachelor-Arbeit. Wird sicher spannend. :)
Gesunder Menschenverstand ist schön - aber wie vermittelt man den anderen Menschen? Dazu braucht es dann logische Systeme und die müssen dann bewiesen werden und sich langsam aber sicher dann sowohl politisch als auch sozial durchsetzen. :) DAS geht nur über Medien und darum ist es um so wichtiger drüber zu berichten. Wissenschaft, die von Medien ignoriert wird, kommt nicht bei den Menschen an.
You see? Wenn man darüber berichtet, dass die ach so bösen Spiele, böse Menschen hervorbringen, dann liest es jeder und alle regen sich auf und es wird massenhaft rezipiert. Wenn man darüber berichtet, dass beim Konsum von ach so bösen Spielen rein gar nichts passiert, lesen es viel weniger Leute, weil's ja nichts ist, worüber man sich aufregen kann. Dann aber einfach nicht mehr darüber berichten, wäre auch wieder völlig falsch, weil wahrheitsverfälschend. :)
Also braucht es im Grunde beides: Die überbezahlten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und die nervigen Berichte darüber. ;)
aaaber kommt es mir vor als besagen diese studien seit gefühlten 20jahren alle das gleiche.
natürlich wird man nie belegen können dass spiele aggressiv machen oder abstumpfen.
da braucht man doch aber nich die 1000ste studie sondern nur menschenverstand.
für mich sind solche studien überbezahlte arbeitsbeschaffungsmassnahmen.
nachrichten anschauen,die gewalt auf der strasse und volksverblödende rtl und co shows...das stumpft die menschen leider ab.
aber auch dafür brauch man keine studie ;)
Erklärt das ein wenig das hin und her der verschiedenen Studienansätze? ;)
Oder: Zu jeder Meinung gibt es eine Studie, die sie bestätigt ..
Ich finde die Studien langsam fast schon lustig. Alle paar Wochen lässt sich irgendwer irgendwelche neuen sinnfreien Versuche einfallen, um irgendwas zu bestätigen/widerlegen .. lächerlich. Ladies & Gentleman: Die Wissenschaft.
BTW: Studie hat ergeben: 243 ist die unglücklichste Hausnummer (stimmt echt xD)
Die machen sich doch alle gegenseitig lächerlich.
wie sagt man immer so schön:"glaube keiner studie die du nicht selbst gefälscht hast!"
Die machen sich doch alle gegenseitig lächerlich.
wird übrigens mal wieder Zeit für ne Studie über Spieler, die spielen.
(ja das war Käse, passend zur Studie :p)