Die aktuelle Diskussion um sogenannte "Killerspiele" nimmt ein neues Ausmaß an. Nachdem sich bereits mehrere Politiker (u.a. Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber von der CSU) zu Wort meldeten und ein Verbot der noch nicht definierten "Killerspiele" fordern, meint der bayerische Innenminister Günther Beckstein: "Killerspiele sollten in der Größenordnung von Kinderpornographie eingeordnet werden, damit es spürbare Strafen gibt!"

Nach deutschem Recht wird die Herstellung oder Verbreitung von kinderpornografischen Schriften mit Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft (§ 184b I StGB). Bei gewerbsmäßiger Begehung und auch in bestimmten Fällen bandenmäßiger Begehung mit Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren (§ 184b III StGB). Nach Beckstein würden gleiche Strafen auch für den Besitz von "Killerspielen" gelten.

Wir halten diese Forderung für schlicht übertrieben und unsachlich. Was haltet ihr von der Forderung Günther Becksteins? Sagt es uns in den Kommentaren!