Joachim Herrmann (Innenminister Bayern) hat sich in den letzten Wochen immer wieder für ein Verbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen ausgesprochen. Inzwischen haben sich jedoch die Junge Union und der Bund der deutschen katholischen Jugend Bayern gegen ein solches Verbot ausgesprochen. Laut den beiden Verbänden würde man sich mit einem Verbot lediglich dem "Problemlösungsdruck der Öffentlichkeit" entsprechen. Außerdem wird mit einem solchen Verbot eine ganze Gruppe unter Generalverdacht gestellt.

Auch Herrmann hat sich bereits wieder zu diesem Thema in einem Interview mit heise geäußert: "Ich gehe zugunsten des BDKJ davon aus, dass er nicht weiß, wie brutal und gewaltverherrlichend solche Killerspiele sind."