Dass in der Gesellschaft als "Killerspiele" bezeichnete Videospiele nicht sonderlich gut ankommen, ist mittlerweile keine Neuigkeit mehr. Nahezu jede Woche finden Veranstaltungen statt, die entweder gegen oder für solche Spiele sind. Die Jägervereinigung Endzkreis/Pforzheim feierte in Maulbronn bei Baden-Württemberg die 30. Hubertusfeier. Dabei erzählten sich die Jäger nicht nur Schwänke von ihren erfolgreichen Jagden, sondern hinterließen auch unschöne Wörter an "Killerspielen".

Vorsicht, der Hund hat ein Killerspiel entdeckt.

Der Kreisjägermeister Dieter Krail machte auf dem Fest darauf aufmerksam, dass Jagdwaffen für Jäger unverzichtbare Handwerkszeuge sind, die für die Regulierung der Wildbestände benötigt werden. Es sei auch im Hinblick auf den Amoklauf von Winnenden verständlich, dass das verschärfte Waffengesetz zum Greifen kommt, doch es sei nicht verständlich, warum die "unsinnigen Killerspiele per Computer“, so Krail wörtlich, weiterhin zugelassen werden.

Immerhin präsentierten die Jäger im Klosterhof zuvor nochmals stolz ihre Beute: Vier Wildschweine, vier Rehe, zwei Füchse, ein Dachs, vier Steinmarder, zwei Iltisse, drei Hasen, drei Fasanengockel und fünf Wildenten.