Wenn man einer Studie von Medienpsychologe André Melzer der Universtität Luxemburg glauben kann, so ist Werbung in Spielen effektiver, desto mehr Gewalt sie besitzen. Für die Studie mussten verschiedene Probanden herhalten, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden.

Killerspiele - Ingame-Werbung wirkt bei Gewaltspielen stärker

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuKillerspiele
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 194/1951/195
Das Ergebnis der Studie: mehr Gewaltspiele spielen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Jede Gruppe spielte das Rennspiel mit dem Namen Adracer. Jedoch gab es den Unterschied, dass eine Gruppe Fußgänger und die andere Gruppe Gegenstände überfahren sollte - und davon so viele wie möglich. Wurde ein Fußgänger überfahren, so spritzte das Blut gegen den Monitor bzw. die Windschutzscheibe.

Nach ihrem Einsatz wurden die Teilnehmer gefragt, an welche Werbung sie sich erinnern können. Die Werbung wurde auf Plakaten angezeigt, die abseits der Straße aus den Augenwinkeln zu sichten waren. Demnach ergab die Studie, dass die Spieler mit gewalttätigen Handlungen viel bessere Erinnerungswerte erzielen konnten. Der Haken dabei ist aber, dass die Spieler der gewalthaltigeren Version auch stärkere negative Assoziationen mit der Werbung verbinden.

Die Ergebnisse könnten besonders für Entwickler und Publisher interessant sein, die mit Ingame-Werbung Projekte finanzieren möchten.